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Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archive für September 2008
Bedrohtes Theater?
30.9.2008 von admin.
50 Millionen Euro sollte die Stadt Oberhausen einsparen. Ein bisschen mehr hätte sie geschafft, auch mit dem Opfer, schrittweise den Etat des Theaters um eine Million Euro innerhalb der nächsten Jahre zu senken. Düsseldorf will nun aber mehr: 150 Millionen Euro. Oberhausen steht damit als erste Stadt am Anfang eines Schicksalsreigens, dem sich nach und nach andere Städte anschließen werden. Die Lichter werden in Oberhausen nicht ausgehen, doch wieder einmal steht die Frage im Raum, wann der letzte Vorhang im Theater fällt.
Durch das vielbeachtete und sehr erfolgreiche Eröffnungswochenende vor anderthalb Wochen konnte sich das Theater wieder positionieren, aber das im Notfall an Bildung und Kultur zuerst gespart wird, ist kein Geheimnis.
In der heutigen Ausgabe der WAZ wurde ein Interview mit unserem Intendanten Peter Carp abgedruckt. Der Titel: Bedrohtes Theater Oberhausen
Nun hängt erst einmal eine Haushaltssperre über dem Theater und der Stadt. Anscheinend kam sie aber spät genug, dass noch flugs Arbeiten vor dem Bahnhof begonnen werden konnten, wie ich heute beim Einkaufen feststellte. (Was ist die Sensation? Sanierung des Bahnhofplatzes trotz Haushaltssperre oder Einkaufen in Oberhausen?)
Quelle:
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Die Barden werden gestaltet
30.9.2008 von admin.
Da einige der nächsten Projekte noch nicht so spruchreif sind, dass ich hier die geneigten Leser schon anfixen möchte, berichte ich ein wenig von einem Projekt, das seinem Abschluss entgegenstrebt.
Heute bekam ich eine Email von meinem Chefredakteur Thomas Römer: Die Abenteuer-Anthologie Bardensang & Gaukelspiel ist gerade im Layout und wird Ende dieser / Anfang nächster Woche in Druck gehen. Der geplante Erscheinungstermin am 15. Oktober kann also gehalten werden. Damit erscheint der Band eine Woche vor den Internationalen Spieletagen Spiel ‘08 in Essen, wird aber natürlich auch dort fleißig zum Verkauf angeboten.
Wer gleich loswerden will, was er von dem Werk hält: Samstag und Sonntag bin ich definitiv auf der Messer am Ulisses-Stand vertreten, am Freitag aller Voraussicht nach.
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Der Bote berichtet
19.9.2008 von admin.
Und noch etwas in ganz eigener Sache: Heute ist die 131ste Ausgabe des Aventurischen Boten erschienen, dem Magazin für das Rollenspiel Das Schwarze Auge. Wie in den letzten Ausgaben sind auch dieses Mal wieder Artikel aus meiner Feder darin zu lesen. Der Winter des Aufstandes setzt die Erzählung Die Zeit der Vergeltung aus dem letzten Boten fort und wird durch Die Pfade der Gharrachai ergänzt - es gibt also wieder viel über die Schwarzpelze, die aventurischen Orks, und ihre Pläne zu lesen. Zusammen mit den Artikeln von Elias Moussa bereiten die Texte den neuen status quo im Svelltland vor, der in der kommenden Regionalspielhilfe Reich des Roten Mondes beschrieben wird. In der Ausgabe 132 wird die Entwicklung abgeschlossen sein und meine kleine Artikel-Trilogie über die Orken ihr Ende finden.
Damit aber nicht genug, denn ich habe für die aktuelle Ausgabe auch die Kurzgeschichte Spiegeltanz beigesteuert, die sich nicht nur gut liest, sondern den geneigten Spieler auch auf die kommende Anthologie Pilgerpfade vorbereitet. In dem darin enthaltenen Abenteuer Spiegelseelen kann man den Figuren aus der Erzählung wiederbegegnen.
Darüber hinaus enthält der neue Bote ein buntes Programm. Wir erfahren Neues über die aktuellen Entwicklungen in Thorwal und Al’Anfa, der Weg zum großen Donnersturmrennen wird ebenso bereitet wie jener für die diesjährige Bilstein und zusätzlich gibt es mit dem “Drakensang-Kompass” noch einen Wegweiser zum neuen Computerspiel - doch Vorsicht: Der Kompass enthüllt die Hintergründe und Details der Geschichte. Wer sich also die Spannung im Spiel bewahren will, geht einen Bogen um diese Spielhilfe.
Wenn jemand Kritik, Lob und Anregungen zu meinen Texten loswerden möchte, darf dieses gerne per Mail an meine Adresse machen.
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Tom Waits At The Door
19.9.2008 von admin.
Heute um 19.30 Uhr beginnt es: Das Theater Oberhausen öffnet seine Pforten und das große Eröffnungswochenende mit drei Premieren beginnt. Den Anfang macht die deutschsprachige Erstaufführung von Tom Waits’ und Kathleen Brennans Opera Woyzeck nach Georg Büchner - weltweit nur in Oberhausen zu sehen. Und da sich das wirklich niemand entgehen lassen will, ist das Haus auch voller als voll. Wer auf Restkarten an der Abendkasse hofft, muss schon wirklich eine unverschämte Portion Glück mitbringen. Aber keine Angst, wir spielen ja öfters. Man mag mich vielleicht als parteiisch sehen (schließlich werde ich vom Theater bezahlt und dürfte Joan Anton Rechi, dem Regisseur von Woyzeck assistieren), aber ich kann diesen wunderbaren Theaterabend wirklich nur empfehlen. Wer heute schon etwas Anderes vorhat oder keine Karten mehr bekommen hat, sollte seinen Theaterbesuch bald nachholen, sonst verpasst er wirklich etwas.
Morgen geht es mit um ebenfalls 19.30 Uhr Molières Tartuffe oder der Betrüger (Regie: Herbert Fritsch), von dem ich mich selbst als Zuschauer überraschen werde, gefolgt von der Spielplan-Revue Pott-pourri um 23.00 Uhr im Malersaal.
Ich werde mich jetzt fein herausputzen und die letzten Vorbereitungen treffen. Vielleicht sieht man sich heute oder zu anderer Gelegenheit - wir würden uns freuen!
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Die Gaukler ziehen weiter
15.9.2008 von admin.
Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt und einen Blick auf das heutige Datum geworfen hat, der weiß, dass heute der Abgabetermin für die Anthologie Bardensang & Gaukelspiel ansteht - und ich darf mit großer Freude verkünden, dass dieser eingehalten wurde. Vor wenigen Minuten ist das vollständige Manuskript an den Verlag gegangen und befindet sich damit nun im Endlektorat. Da vor einem Monat auch schon die Illustrationswünsche an die zuständigen Zeichner gingen, dürfte dem geplanten Erscheinen des Bandes im November 2008 nichts mehr im Wege stehen.
Schon bei meinem Interview im Ulisses-Forum habe ich etwas zum Inhalt der Anthologie preisgegeben. Das möchte ich jetzt für diesen Blog nachholen.
Die Anthologie umfasst vier Abenteuer, ein Szenario sowie Spielhilfen rund um die Welt der Fahrenden. Den Anfang macht Zwischen den Zeilen von Stefan Unteregger. Er führt uns nach Greifenfurt zu einem Bardenwettbewerb, den ein Edler zu seinem 50. Tsatag ausrichtet. Plötzlich gibt es jedoch einen verschwundenen Teilnehmer und die Helden müssen Köpfchen und eine scharfe Zunge beweisen, um das Abenteuer zu lösen. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Barden (darunter natürlich auch unsere Lieblingsbardin Amber) sowie der Gauklerkönigin Salina, die einige vielleicht aus dem Computerspiel Drakensang kennen.
Es geht detektivisch weiter, wenn Katja Reinwald und Nina Schellhas ein Schattenspiel aufführen. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein aventurischer Jahrmarkt und der Mord an einer Gauklerin. Das Abenteuer setzt sich sehr intelligent mit dem schwierigen Rechtsstatus der Fahrenden (und seiner Konsequenzen für das Spiel) sowie dem Leben in einer feudalen Gesellschaft auseinander. Auch hier sieht man bekannte Figuren, unter anderem aus den Abenteuern Staub und Sterne und Gaukelspiel, wieder. Das Abenteuer spielt in einer beispielhaften Baronie in Andergast, kann aber ohne großen Aufwand in jeden anderen mittel- und nordaventurischen Landstrich verlegt werden.
Marc Jenneßen lädt anschließend zum Fest der Freuden nach Al’Anfa und zeigt uns Das Lächeln des Raben. Marc hat das sehr unterhaltsame Abenteuer, in dem ein besonderer Spaßmacher sein Unwesen auf dem südaventurischen Karneval treibt, bereits erfolgreich auf der diesjährigen RatCon geleitet.
Es folgt Sänger, Ruhm und Papprapiere von Franz Janson, das uns und den Helden einen Blick in die Welt hinter und neben der Bühne gewährt. Zusammen mit einer Operntruppe geht es auf Tournee durch das nördliche Horasreich.
Den Abschluss bildet Betancurs Gruselschau von Daniel Heßler, ein Szenariohintergrund über eine reisende Kuriositätenschau - oder moderner: Freakshow.
Im Anhang werden zudem die bekanntesten Fahrenden Gemeinschaften Aventuriens vorgestellt, die der geneigte Meister für eigene Abenteuer verwenden kann. Um die Anthologie abzurunden, finden sich im gesamten Band gesondert gekennzeichnete Kästen, die Spielhilfen rund um das Thema der Fahrenden enthalten und so Bardensang & Gaukelspiel auch über die Abenteuer hinaus für das Spiel wertvoll zu machen.
Im Vordergrund der Abenteuer steht die Interaktion, Kämpfe gibt es nu wenige und einige von ihnen sind auch nur optional. Das macht die Anthologie für Einsteigerhelden geeignet, die Abenteuer lassen sich aber auch mühelos für erfahrene Helden gestalten (da die Spielwerte für die Lösung hinter das Rollenspiel zurücktreten). Bardensang & Gaukelspiel lässt sich auch Neulingen empfehlen, da der Spielleiter sehr liebevoll durch die Abenteuer geführt wird und nicht übermäßig viel Hintergrundwissen erforderlich ist. Durch den Fokus auf den rollenspielerischen Aspekt ließen sich die Abenteuer auch mit dem Basisregelwerk spielen.
Die Abenteuer sind zeitlos gehalten und frei von Meisterinformationen zu den großen Kampagnen. Zwar spielt Sänger, Ruhm und Papprapiere im neuen Horasreich nach der Königsmacher-Kampagne, es gibt aber keine größeren Spoiler. Da ich selbst als Meister meine Spieler gerne Spoiler umschiffen lasse, wusste ich, worauf ich als Redakteur zu achten hatte.
Bleibt nur noch, mich bei meinen Autoren zu bedanken. Das habe ich natürlich schon per Mail privat getan, aber ich möchte auch noch ein öffentliches Lob aussprechen. Alle sechs haben wirklich tolle Arbeit und einen großen Beitrag zum Gelingen der Anthologie geleistet. Und dabei eine Professionalität an den Tag geleckt, die es mir überhaupt erst möglich gemacht hat, die heutige Abgabe einzuhalten. Vielen Dank!
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Eastern Western?
11.9.2008 von admin.
Beim regelmäßigen Besuch meiner Trailerbezugseite im Internet entdeckte ich folgende interessante Film, der erst beim genauen Hinsehen meine Neugier weckte: Sukiyaki Western Django ist der neue Film von Takashi Miike, einem der unberechenbarsten und innovatisten Regisseuren der Gegenwart, der uns so unterschiedliche Filme wie Audition, Visitor Q, Ichi the Killer oder den Yakuza-Film Dead or Alive bescherte. Nun meldet er sich mit seinem neuesten Film zurück. Sukiyaki Western Django ist eine Mischung aus Italo-Western und japanischem Clan-Film. Und um das ganze noch interessanter zu machen, hat sich Miike namhafte Unterstützung geholt: Kult-Regisseur Quentin Tarantino, selbst ein großer Fan der Miike-Filme, spielt eine Rolle als einsamer Scharfschütze.
Quelle:
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Herr Masberg hat geantwortet
11.9.2008 von admin.
Vor einiger Zeit habe ich angekündigt, dass ich mich im Ulisses-Forum dem Interview stellen. In den letzten Wochen haben die User fleißig Fragen eingesendet, die ich gestern nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet habe. In dem Interview gebe ich auch einen tiefen Einblick in die Redakteursarbeit und lüfte ein paar Geheimnisse um den Inhalt der Anthologie Bardensang & Gaukelspiel. Das werde ich auf den Seiten dieses Blogs bald nachholen, bis dahin empfehle ich einen Blick in das Interview. Viel Spaß dabei!
Links:
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Gute Gedanken für Rollenspiel-Blogger
10.9.2008 von admin.
Nach einer freundlichen Einladung wurde dieser Blog nun in die Gemeinschaft der Deutschen Rollenspielblogs aufgenommen. Das Netzwerk verknüpft Blogs, die sich um das Thema Rollenspiel drehen und stellt die neuesten Beiträge auf die Frontseite.
Ein tolles Projekt und es freut mich, mitmachen zu dürfen!
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Der geringe Wert der Kunst
10.9.2008 von admin.
Als ich heute morgen die Zeitung aufgeschlagen habe, begegnete mir folgende Meldung:
Länder gegen Künstlerkasse
Mehrere Bundesländer wollen offenbar die Künstlersozialversicherung abschaffen. Das geht aus einer Bundesratsinitiative hervor, auf die der Deutsche Kulturrat gestern aufmerksam machte. Die Künstlersozialkasse KSK, die gerade ihr 25-jähriges Bestehen feiert, ist eine gesetzliche Pflicht-Sozialversicherung für bundesweit 160.000 freiberuflich tätige Künstler und Publizisten. Bei einer Abschaffung stünde ein Großteil von ihnen ohne Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung da, warnte der Kulturrat, Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände. Wie die reguläre Sozialversicherung finanziert sich die KSK zu Hälfte aus Beiträgen der versicherten Mitglieder. Der “Arbeitgeberanteil” wird überwiegend durch Beiträge der Auftraggeber und einen Bundeszuschuss ersetzt.
(taz, 10. September 2008)
Die Initiative wird von den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein getragen. Während Bayern, Berlin und das Saarland sich enthalten, haben sich Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen gegen die Empfehlung gewandt.
Die Koalition von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen ist also gegen die Initiative. CDU-Kulturpolitiker Thomas Sternberg findet folgende Worte:
“Die Künstlersozialversicherung ist eine wichtige Errungenschaft der Sozialpolitik, die nicht zur Disposition gestellt werden darf.”
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, bezieht ebenfalls klare Stellung:
“Die von Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein betriebene Abschaffung der Künstlersozialversicherung ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Weil vor einem Jahr der Deutsche Bundestag die Künstlersozialversicherung erfolgreich reformiert hat und jetzt endlich alle schon seit 20 Jahren abgabepflichtigen Unternehmen und auch öffentlichen Körperschaften zur Zahlung herangezogen werden, wird von einem zu großen bürokratischen Aufwand gesprochen. In Wirklichkeit geht es den sieben Bundesländern darum, die abgabepflichtigen Unternehmen und öffentlichen Körperschaften auf Kosten der Künstler von ihren Sozialversicherungspflichten zu befreien. Die Künstler sollten sich das nicht gefallen lassen!“
Quellen:
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Ein Cover zu Wetterleuchten
7.9.2008 von admin.
Aufmerksame Leser dieses Blogs erinnern sich an die Berichte, wie Daniel Richter und ich unseren Sommer damit verbrachten, die Anthologie Wetterleuchten zu erstellen. Nun gibt es dazu auch ein Cover. Ich selbst habe es heute zum ersten Mal gesehen und bin nicht wirklich glücklich damit.
Zwar sind alle Motive erhalten, die wir uns gewünscht haben - der Donnerbachfall, der Streitwagen in der Mitte und die vier Schwerter, die in den einzelnen Abenteuern eine Rolle spielen -, doch ist die Ausführung nicht meinem verwöhnten Auge gefällig. Wobei ich hier genauer sein möchte, denn der gepflegte Stil zeugt von Kenntnis des Handwerks. Die einzelnen Motive sind für sich gut gelungen - etwa die Donnerklinge in dem Stierschädel oder die Dynamik Windsturms aus dem See -, aber zum einen stimmt für mich die Komposition nicht, zum anderen weicht die Gestaltung in ein paar Punkten arg von den Vorgaben ab. Leider mangelt es dem Cover an der Mystik, die der Titel verspricht und die wir als Autoren erzielen wollten.
Der Stil an sich gefällt mir aber und ich bin sehr auf die Innenillustrationen gespannt. Ich kenne das sehr überzeugende Portfolio der beiden Zeichner Kathrin Wulfers und Martin Kleingräber, die mit Wetterleuchten ihr Debüt als DSA-Illustratoren geben.
Die Cover für Softcover-Anthologie haben auch den leichten Nachteil, immer eine Collage mit Abenteuermotiven und einem zentralen Motiv sein zu müssen. Dies ist in der Vergangenheit nicht immer gelungen, vor allem, wenn die Abenteuer nur einen losen thematischen Verbund hatten. Darüber ist bei uns die Idee entstanden, einen Streitwagen in das Zentrum zu stellen (immerhin ist die Anthologie der Prolog für das nächste Donnersturmrennen) und für jedes Abenteuer ein Schwert zu wählen, das dort eine Rolle spielt - denn thematisch liegt der Schwerpunkt auf dem Kult der Kriegsgöttin Rondra und die Leuenjünger haben bekanntlich eine rechte enge Bindung zu ihren Schwertern.
Nun, das war die Idee und oben sieht man das Produkt. Vielleicht haben wir auch in unserer Beschreibung den falschen Ansatz verfolgt, denn das die beiden zeichnen können, sieht man schon. Vielleicht ist aber auch der Unterschied zwischen mystischem Titel und handfesten Motiven nicht gelungen, was dann garantiert auf unsere Kappe geht.
Trotz aller Kritik an dem Cover, die bereits aufgekommen ist, wünsche ich mir, dass die Neugier auf den Inhalt weiterhin bestehen bleibt. Denn letztlich zählt das, was sich zwischen den Buchklappen befindet. Und dies ist einen lohnenden Blick wert.
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