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Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archive für April 2009
Die Erben des Goldenen Zeitalters
30.4.2009 von admin.
Die Diskussionen zum Start der Drachenchronik, deren erster Band Drachenschatten im Juni erscheinen wird, gedeihen immer prächtiger und werden mit dem Start der Kampagne sicherlich erst richtig aufblühen. Um dem Ganzen noch etwas Dünger zu geben, plaudere ich ein wenig aus der Saatkiste:
- Krankheit und ein turbulentes Berufsleben haben die Fertigstellung meines Romans Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs verzögert, mit jedem Tag nähert er sich aber seiner Vollendung (was das Lektorat sehr freuen wird). Pünktlich zum Start der Abenteuerkampagne wird er es aber nicht mehr schaffen, allerdings erzählt er auch eine eigenständige Geschichte, die viele Monate vor den Abenteuern spielt. Zum Teil auch viele Jahre davor. (Mehr dazu … später.)
- Wie schon einmal angerissen, wird es zu dem Roman und quasi als Verbindung zur Kampagne im Aventurischen Boten 137 mit Die Erben des Goldenen Zeitalters ein Szenario geben, bei dem die Helden in eine Nebenhandlung des Romans verwickelt werden können. Dieses Szenario schreibt Franz Janson, der in der Anthologie Bardensang & Gaukelspiel sein Debüt als Schreiberling gab. Es eignet sich auch gut als Prolog zu der Kampagne, um die Helden mit einigen Themen schon einmal vertraut zu machen. Ursprünglich war eine Veröffentlichung im AB#136 geplant, die Neugestaltung des Magazins hat jedoch ein paar Verschiebungen mitgebracht.
- Unter den Alveraniare gibt es konkrete Pläne, auf den diesjährigen Cons neben dem 25jährigen Jubiläum des Spiels auch die Drachenchronik mit Teaser-Abenteuern zu begleiten. So werden Daniel und ich etwas Entsprechendes auf der FeenCon im Juli anbieten.
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Überfälliges erledigt
29.4.2009 von admin.
Endlich hatte ich die Zeit, meine Homepage inhaltlich zu aktualisieren. War schließlich auch kein Zustand mehr.
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»Drakonias Geheimnisse«: Annahmeschluss
14.4.2009 von admin.
Mittlerweile ist der 14. April und damit ist die Annahme für Wettbewerbsbeiträge zu den Geheimnissen Drakonias abgeschlossen. Glücklicherweise habe ich in den letzten Tagen schon nach und nach die eingegangenen Beiträge aufbereitet und sortiert, sonst wäre ich wohl kaum in den nächsten Tagen damit fertig geworden. Gerade über Ostern kam noch ein großer Schwall, die letzte Einsendung ging um 23:57h ein.
Und da ich so gut vorgearbeitet habe, möchte ich allen Freunden der Statistik schon einmal einen Einblick über das Ausmaß des Wettbewerbs geben (und meiner Jury einen Ausblick auf das, was sie erwartet):
- Insgesamt sind 80 Beiträge eingegangen, zusammen 137.331 Zeichen! Verfasst wurden sie von 29 Einzelautoren und 5 Autorenteams. Insgesamt haben sich 38 Schreiberlinge von unserem Wettbewerb angesprochen gefühlt.
- Unter den 38 Autoren befanden sich nur 4 Autorinnen.
- Es war nicht immer einfach, die Beiträge einer der Kategorien einzuordnen, mitunter passten sie nur knapp in überhaupt eine (auch dies werden die Juroren bei ihrer Bewertung berücksichtigen). Die Einsendungen verteilen sich wie folgt auf die vier Kategorien:
- 30 Einsendungen für Elementare Artefakt und Kunstwerke (mit einer deutlichen Benachteiligung der Kunstwerke)
- 26 Einsendungen für Relikte vergangener Hochkulturen
- 15 Einsendungen für Kultstätten und Heiligtümer der Elemente in Drakonias Umfeld
- 8 Einsendungen für Großmeister der Vergangenheit und ihr Wirken
- 1 Einsendung, die zu gar keiner Kategorie passen wollte
- Vier Einsendungen sind disqualifiziert. Drei, weil sie die Zeichenbegrenzung deutlich überschritten haben (einmal sogarum 1.000 Zeichen!), die vierte, weil sie schlicht zuviel wollte und sich mit dem offiziellen Drakonia nicht vereinbaren ließ.
Das Paket mit den verbleibenden 76 Wettbewerbsbeiträgen geht nun an die Jury, die sich in den nächsten Wochen damit unabhängig voneinander auseinandersetzen wird. Die drei besten Beiträge (einer pro Autor!) werden in Drachenschwur, dem dritten Band der Drachenchronik, veröffentlicht und mit kleinen Preisen prämiert. Sollten weitere ausgezeichnete Beiträge es wert sein, veröffentlicht zu werden, wird dies zeitnah zum Erscheinen des Abenteuerbandes im Rahmen des Aventurischen Boten geschehen.
Ich wünsche allen Teilnehmer viel Erfolg bei dem Wettbewerb und bedanke mich für die rege Teilnahme und die positive Ressonanz. Das ermutigt uns, solcherlei auch zukünftig anzubieten. Nun übergebe ich an meine Jury, der ich im Namen der Autoren viel Spaß beim Lesen wünsche!
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»Drakonias Geheimnisse«: Die Jury steht
6.4.2009 von admin.
Die letzte Woche des Wettbewerbs Drakonias Geheimnisse läuft und bisher ist schon eine schöne Menge an Beiträgen eingegangen. Wir hoffen, dass bis zum 13. April noch weitere Besuch von der Muse erhalten und die Ergebnisse dieser Begegnung an uns schicken.
Nun habe ich endlich auch die Jury zusammengestellt, die die Einsendungen bewerten wird. Vertreten sind:
- Daniel Simon Richter, DSA-Redakteur, -Autor und -Kanzler Weidens sowie Alveraniar und einer der drei ‘Drachenmeister’, die sich für die Kampagne verantwortlich zeigen
- Stefan Unteregger, der im letzten Jahr wirklich jeden DSA-Wettbewerb gewonnen hat, den es zu gewinnen gab und der ebenfalls für die Drachenchronik schreibt
- Tobias Radloff, der nichts mit der Kampagne zu tun hat, aber tolle Abenteuer und Romane schreibt
Bewertet werden aventurische Stimmigkeit (40%), Spielanreiz / Verwertbarkeit am Spieltisch (40%) sowie Schreibstil und Sprache (20%). Die Einhaltung der Vorgaben wird vorausgesetzt und überprüft.
Und nun ans muntere Schreiben und weiterhin viel Erfolg!
Geschrieben in Die Drachenchronik, Wettbewerb »Drakonias Geheimnisse«, Rollenspiel | 1 Kommentar »
Bestandsaufnahme: Der Schreibtisch ist voll!
6.4.2009 von admin.
Man mag sich Sorgen machen, so wenig von mir zu lesen, wo ich mich doch sonst so freizügig hier produziert habe. Theater, Privatleben (ja, tatsächlich!) und Krankheit (schönen Gruß an meine Bronchien!) haben mich aber nicht nur davon abgehalten, sondern auch von anderen Dingen, so dass mein virtueller Schreibtisch ganz schön voll ist. (Meinen realen Schreibtisch habe ich übrigens letztens tatsächlich einmal aufgeräumt.) Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme - und dazu auch ein paar Dinge, die ich abhaken kann.
Niemals zu laut
Mein Ego mag es mir nachsehen, dass ich bisher verpasst habe, darauf aufmerksam zu machen, dass man mich auch auf der Bühne sehen kann. Und zwar auf der Oberhausener Bühne in der theatralen Verbeugung vor Velvet Underground: Never too loud. The Velvet Underground, ein ‘musikalisches Chaos’ von und mit Otto Beatus, der vor zwei Jahren mit dem Projekt Like a rolling Stone (ein Tribut an Bob Dylan) einen großen Erfolg feiert und nun daran anknüpft. Aus einer kleinen Idee (”Hey Otto, was hälst du davon, wenn ich bei der Premiere ein wenig auf der Bühne rumlungere.”) wurde ein ganzer Bühneneinsatz. Aber keine Angst, das Singen überlassen ich denen, die es können und beeindruckend unter Beweis stellen.
Der letzte Bote
Dieser Tage ist auch der letzte Aventurische Bote erschienen. Jedenfalls die letzte Ausgabe, die sich im alten Gewand präsentiert, ab der nächsten Ausgabe (#135) wird das altbekannte aventurische Nachrichtenblättchen zu einem ausgewachsenen Magazin, das sich sogar farbig präsentieren will. Ich bin sehr gespannt, denn noch kenne ich die Layout-Entwürfe nicht. Mit der Spannung einher geht auch ein gewisses Misstrauen, denn was so an Rollenspielmagazinen auf dem Markt ist, gefällt mir von der Aufmachung her eher weniger. Aber ich will nicht schwarzmalen.
In der aktuellen Ausgabe 134 finden sich neben Teil II der Reihe Die Gaben der Allweisen über die heiligen Artefakte und Talismane der Hesinde-Kirche (dieses Mal: Die Krone der Allweisen) auch der bereits mit großer Leidenschaft diskutierte Bericht Die Stunde der Kaiserin über die letzte Bilstein sowie der erste Teil des Abenteuerszenarios Der Schwanenflug der Weißen Prinzessin über die Reise der Walbirg von Löwenhaupt.
Kleine Prinzessin auf Reisen
Apropos Schwanenflug: Der erste Teil des Szenarios ist mit zwei Druckseiten vor allem als Auftakt zu verstehen, die Fortsetzung wird sehr viel tiefer gehen. Leider wird sich der abschließende zweite Teil nicht wie angekündigt im Boten #135 befinden - durch die Umstellung in das neue Format war für einen würdigen Umfang kein Platz mehr, weswegen Daniel und ich die Botenleser mit sehr viel schlechtem Gewissen auf die übernächste Ausgabe vertrösten müssen. Da wir aber so ein schlechtes Gewissen haben, werden wir möglichst zeitnah einige Informationen (vor allem bezüglich Madadhskoth) in diesem Blog dem geneigten Spielleiter schon vorher zugänglich machen.
Drakonias Geheimnisse
Zu dem ausgeschriebenen Wettbewerb ergänze ich gesondert.
Drachenchronik
Auf der RPC in Köln wurden die Cover zu den ersten drei Bänden der Drachenchronik gezeigt und dabei auch die Titel verräten: Drachenschatten, Drachenerbe und Drachenschwur. In dem letzten Band wird auch mein Beitrag zu der Kampagne enthalten sein, ein umfangreiches Abenteuer mit Schauplatz Drakonia - und wie der Wettbewerb schon verräten hat, wird das Abenteuer um eine umfangreiche Spielhilfe rund um die Titanenfestung auf dem Dach der Welt ergänzt.
Natürlich will und darf ich über den Inhalt nichts verraten. Das Abenteuer wird jedoch den Helden wie dem Spielleiter sehr viel Freiraum lassen, also alles andere als linear aufgebaut sein. Vielmehr gibt es einzelne erzählerische Wegmarken und dramaturgische Angelpunkte, doch wie man zu ihnen gelangt liegt ganz an den Helden, ihren Fähigkeiten und Entscheidungen. Da meine Abenteuer sonst eher einem stringenten Handlungsbogen folgen, ist diese Arbeit sehr spannend für mich, macht aber auch Spaß. Der geschlossene Kosmos Drakonias befördert eine solche Herangehensweise allerdings auch, anders würde ich das Abenteuer auch nicht schreiben wollen. So aber wird der Spielleiter eine große Kiste Erzählmaterial bekommen, mit der er sich austoben und flexibel auf die Ideen und Wünsche seiner Spieler reagieren kann. (So zumindest ist es gedacht, die Kritik mag später beurteilen, ob dieses Ziel erreicht worden ist.)
Apropos Drachen. Da sitzen mir noch mehr in dem Nacken.
Wie auch damals bei der Borbarad-Kampagne soll auch ‘das nächste große Ding’ mit Romanen begleitet werden. Zwei dieser Werke sind bisher geplant und beide schreibe … ich. Ja, das ist mein nächstes großes Ding - obwohl: so weit ist es nicht mehr von mir weg. Die Tasten glühen auch schon wie Drachenfeuer, denn oben angeführte Komplikationen und Unwägbarkeiten haben den Abgabetermin sehr plötzlich sehr nahe rücken lassen. Dennoch wird Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs zusammen mit der Kampagne erscheinen - den genauen Veröffentlichungstermin kennt der Verlag FanPro.
Jetzt ist es raus, worum es genau gehen wird, verrate ich aber noch nicht. Es werden allerdings ein paar Persönlichkeiten der aventurischen Magierschaft eine Rolle spielen, alte Bekannte aus einschlägigen Abenteuern treten auf und wer will, darf die letzten Ausgaben des Aventurischen Boten durchblättern, da habe ich schon mal was vorbereitet. Zeitlich werden die Romane zwischen dem Ende des Computerspiels Drakensang und dem Beginn der Kampagne spielen, in der es dann ein Wiedersehen mit einigen Romanfiguren geben wird. Doch bei aller Verknüpfung lässt sich alles auch für sich selbst genießen, richtig Spaß macht es dann im Zusammenhang.
Es wird begleitend zum Roman (und damit auch zur Drachenchronik) in einem der kommenden Boten ein Abenteuerszenario geben, an dem Franz Janson schreibt. Dieses lässt die Helden nicht nur an der Romanhandlung teilhaben, sondern ist auch wunderbar als Prolog für die Kampagne geeignet.
Weitere Projekte
Ich weiß nicht, welcher garstige Kobold mir immer noch etwas auf dem Schreibtisch nachlegt, aber ich schwöre, eines Tages erwische ich ihn. Bis dahin erlebe ich weiter Dunkle Zeiten, suche das Orkengold und erfreue mich an den Gaben der Allweisen.
Geschrieben in Rollenspiel, Geschriebenes, Theatrales | 1 Kommentar »