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Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archiv der Kategorie Bewegte Bilder
9 in einem
2.3.2010 von admin.
Da freue ich mich seit Wochen auf den von Timur Bekmambetow (Wächter der Nacht, Wanted) und Tim Burton produzierten Animationsfilm 9 (Trailer; nicht zu verwechseln mit dem Musical Nine), der diese Woche anläuft – und was passiert? Es gibt nur ein einziges Kino in ganz Deutschlad, in dem der Film gezeigt wird. Ich habe ja nicht erwartet, dass der Film lange läuft, aber dass man kleinen Film mittlerweile so wenig Chancen einräumt, ist unverschämt.
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Überflüssige Pläne
17.9.2009 von admin.
Die Filmwelt ist voll von überflüssigen Remakes und die Schlimmsten stehen uns sicher noch bevor. In diesen Reigen reiht sich nun ein Film ein, bei dem man in gewisser Weise von einem Sakrileg sprechen kann - oder von einer völligen Schwachsinnsidee. Gemeint ist das Remake von Plan 9 from Outer Space. Ja, werte Freunde des fragwürdigen Filmgeschmacks, auf euren Gesichter schleicht sich wohl gerade derselbe Ausdruck, der sich auch meiner bemächtigt hatte. Erst recht, wenn ihr den Trailer gesehen habt.
Es bleibt die Frage: Wieso? Ein Film wie Plan 9 from Outer Space, mit dem Ed Wood seinen Titel als schlechtester Regisseur aller Zeiten erwarb und sich so doch einen Namen machte, ist heute nicht einmal von Uwe Boll denkbar. Allein das Ensemble an gescheiterten Gruselfilmikonen und tragischen Gestalten! Die unfreiwillige Komik des Originals, die durch den feierlichen Ernst des Projektes entsteht! Die völlige Talentfreiheit!
Also wieso? Der Trailer vermerkt am Ende: “This is for Ed and his crew.” Eine echte Verneigung drehte jemand anderes bereits vor Jahren. Der Film heißt Ed Wood.
Quellen:
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Knopfaugen sind niedlich?
18.1.2009 von admin.
Mein Lieblingsmärchenonkel Neil Gaiman hat einmal ein Buch namens Coraline geschrieben, in dem es um ein Mädchen mit eben diesen Namen geht, das mit seinen Eltern in ein Haus mit skurrilen Nachbarn gezogen ist und sich in den Ferien ziemlich langweilt. Da entdeckt sie eine verborgene Tür, die sie in eine weitaus tollere Welt führt, in der ihre andere Mutter wohnt. Diese will ihre Tochter so bald nicht mehr gehen lassen und die Spiegelwelt offenbart sich als ziemlich gefährlich.
Dieses tolle Buch hat nun Henry Selick verfilmt, vor allem bekannt durch The Nightmare before Christmas. Im Internet gibt es jetzt den Trailer zu beschauen. So sehr ich das Buch verehre, reißt mich der Trailer alleine noch nicht mit. Das mag aber vor allem auch in den Bildern in meinem Kopf liegen, die ich dunkler in Erinnerung habe als die teilweise bonbonfarbenen Sequenzen des Trailers.
Quelle:
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Ich war im Fernsehen - und habe es natürlich nicht gesehen
17.1.2009 von admin.
Vor ein paar Wochen, während der Proben zu Altweibersommer, schaute der WDR bei uns vorbei. Für die Sendung west.art wurde das Ruhrgebiet ein Jahr vor dem Startschuss der Kulturhauptstadt 2010 portraitiert. Als Theater wurde das Oberhausen ausgesucht. Es wurde ein Interview mit Intendant Peter Carp aufgenommen und dann schaute das Team auch noch bei uns auf der Probebühne vorbei und nahm ein paar Szenen auf. Peter saß mit der Moderatorin am Regietisch, ich saß daneben - schließlich ist dort auch mein Platz - und merkte dann irgendwann die Kamera auch auf mich gerichtet. Ich habe nicht gelächelt und gewinkt, sondern konzentriert geschaut und ein wenig im Regiebuch herumgeschmiert (ja, mein Job ist eigentlich gar nicht so spannend).
Mein interessiertes Gucken muss interessant genug gewesen sein, denn es wurde gezeigt. Und zwar letzten Donnerstag. Als ich Vorstellung hatte. (Davon ab: Natürlich hatte ich mittlerweile wieder vollkommen vergessen, dass diese Sendung irgendwann Mitte Januar gezeigt werden würde.) Ich erfuhr davon und von meinem interessierten Gesichtsausdruck gestern Abend. Mittlerweile habe ich mich informiert: Die Wiederholung lief heute morgen um 9.35 Uhr.
Tja, da schaffe ich es endlich mal ins Fernsehen und verpasse es dann. Bemerkenswert ist aber, dass das Theater Oberhausen es überhaupt geschafft hat und sogar als einziges Theater des Ruhrgebietes einen Beitrag bekam. Das gibt Hoffnung für die Zukunft, zumindest das mediale Interesse ist da. Bleibt zu wünschen, dass wir das Beste aus dieser Aufmerksamkeit gewinnen.
Wer sich übrigens in den letzten vier Wochen sorgen gemacht hat, weil er hier nichts gelesen hat: Ich lebe noch. Zwischenzeitlich war ich mir nicht so sicher, aber mittlerweile bin ich davon sehr überzeugt. Neben der Probenbetreuung habe ich Ordnung in meine Projekte gebracht (was man wohl so zu Beginn eines neuen Jahres macht). Doch darüber lasse ich mich an einem anderen Tag aus.
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Singende Elemente bereiten sich auf Fernsehauftritt vor
12.11.2008 von admin.
Schon seit geraumer Zeit kursiert das Gerücht, dass HBO - der große amerikanische Bezahlsender, der uns großartige Serien wie Deadwood, Rom und Die Sopranos brachte - G.R.R. Martins Fantasyepos Das Lied von Eis und Feuer veröffentlichen will. Und zwar in der einizigen Form, der man dieses komplexen Meisterwerks annehmen kann: Als Fernsehserie, die pro Staffel eines der Bücher behandelt. Vielleicht fühlt sich HBO nun wirklich durch die Produktion von Das Schwert der Wahrheit gedrängt, aber tatsächlich ist wird eine Pilotfolge produziert, der bei Erfolg die erste Staffel folgen soll, wie Martin in seinem Blog berichtet. A Game of Thrones, das erste Buch (das hierzulande in Die Herren von Winterfell und Das Erbe von Winterfell gesplittet wurden), bietet für beidens wahrlich genug Stoff.
Und zu etwas anderem gibt der Pilot auch Hoffnung: Seine Ausstrahlung wäre ein guter Zeitpunkt, dass endlich A Dance of Dragons, Band V der Saga, erscheint, auf dem die Leserschaft seit bald vier Jahren wartet. Und eine gut laufende Serie könnte auch positiven Einfluss auf die Folgebände haben. Der erste Teil erschien 1996, es folgten in neun Jahren drei weitere Bände - und zusammen mit A Dance of Dragons stehen noch drei Teile aus, die diese faszinierende und epische Sage beenden sollen.
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Ein Quentchen Spannung
12.11.2008 von admin.
Probenfreie Zeiten sind toll, da kann ich auch mal ins Kino. So etwa gestern: Ein Quantum Trost, der neue Bond. Casino Royale hat neue Maßstäbe gesetzt, dementsprechend waren die Erwartungen hoch gesetzt. Leider kann der Nachfolger nicht mithalten, auch wenn er sich um eine konsequente Fortsetzung bemüht.
Eine dünne Story will man einem Bond-Film nur bedingt ankreiden. Wirklich störend empfand ich das Tempo des Films. Wer auch immer für den Schnitt verantwortlich ist, gehört vor ein internationales Tribunal gestellt. Ich war über jede Einstellung froh, die länger als 10 Sekunden anhielt - und davon gibt es nicht wirklich viele in dem Film. Teils ist der Schnitt so hektisch, dass sich einem das Geschehen entzieh. Die wackligen Bilder tun ihr Übriges.
Das sorgt bei den Actionszenen vorrangig für Verwirrung, aber nicht für Spannung. Ja, auch ich bin mit MTV aufgewachsen und kann eigentlich schnelle Bilder gut verarbeiten, aber die Hektik der Szenen schaffte bei mir mehr Distanz, als das sie mich in das Geschehen hereinzog.
Generell ist das Tempo des Films ein Problem. Kaum einer Figur wird wirklich die Zeit gelassen, sich zu präsentieren. Das gute Spiel des Schurken Mathieu Almaric verkommt zu einem Kampf gegen die Zeit, denn diese lässt ihm der Film nicht. Sein Handlanger Elvis mit dem Potential zum Psychopathen ist ein besserer Stichwortgeber, der letztendlich im wörtlichen Sinne verheizt wird.
Es bleibt ein 100minütiger Actionclip, der nicht einmal einen guten Titelsong hat (und ich mag Jack White!). Dennoch ist Ein Quantum Trost kein schlechter Film. Aber auch kein guter. Es bleibt zu hoffen, dass der nächste Bond wieder mehr Ruhe findet - und dass Daniel Craig erhalten bleibt, der wirklich einer der besten Bonds aller Zeiten ist. Leider denken die Produzenten, die nach Casino Royal Craig gleich für drei weitere Filme unter Vertrag nehmen wollten, schon darüber nach, sich von ihm zu trennen. (Dabei ist es nun wirklich nicht seine Performance, eher die Postproduktion, die den Film verleidet - und da sollten sich die Produzenten selbst an die Nase fassen.)
Die Überlegungen gehen übrigens schon in Richtung eines schwarzen James Bonds, was vor allem in der historischen Wahl Obamas begründet ist.
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Eastern Western?
11.9.2008 von admin.
Beim regelmäßigen Besuch meiner Trailerbezugseite im Internet entdeckte ich folgende interessante Film, der erst beim genauen Hinsehen meine Neugier weckte: Sukiyaki Western Django ist der neue Film von Takashi Miike, einem der unberechenbarsten und innovatisten Regisseuren der Gegenwart, der uns so unterschiedliche Filme wie Audition, Visitor Q, Ichi the Killer oder den Yakuza-Film Dead or Alive bescherte. Nun meldet er sich mit seinem neuesten Film zurück. Sukiyaki Western Django ist eine Mischung aus Italo-Western und japanischem Clan-Film. Und um das ganze noch interessanter zu machen, hat sich Miike namhafte Unterstützung geholt: Kult-Regisseur Quentin Tarantino, selbst ein großer Fan der Miike-Filme, spielt eine Rolle als einsamer Scharfschütze.
Quelle:
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Fantasy Filmfest 2008
13.8.2008 von admin.
Nachdem im Ruhrgebiet das alljährliche Fantasy Filmfest in Bochum stattfand, werden dieses Jahr in Dortmund einige Perlen gezeigt, die man sonst wohl kaum im Kino zu sehen bekommt - unter anderem auch Jack Brooks: Monster Slayer, den ich jüngst hier notiert habe, sowie My Name is Bruce, der neue Film der B-Movie-Ikone Bruce Campell. Das Festival läuft in Dortmund vom 20.-27. August und überschneidet sich damit wunderbar mit der RatCon, womit zumindest die genannten Filme für mich ausfallen.
Das vollständige Programm für Dortmund kann man sich hier anschauen, Informationen zu den einzelnen Filmen findet man hier. Außerdem sei angemerkt, dass das Festival auch in anderen Städten läuft (namentlich: Berlin, Hamburg, Köln, Fankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München), zum Teil auch zeitlich versetzt. Wer sich darüber schlau machen will, wählt diesen Link.
Ich kann das Filmfest sehr empfehlen, die Filmauswahl ist ausgezeichnet, manche Filme sind wirkliche Entdeckungen. Letztes Jahr in Bochum konnte ich arbeitsbedingt leider nicht so viel sehen, darunter aber den großartigen La Antena.
Quellen:
- Homepage des Fantasy Filmfestes
- Programm für Dortmund
- Informationen zu den gezeigten Filmen
- weitere Festivalstädte
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Das Monster aus der Spätvorstellung
8.8.2008 von admin.
Wer mich kennt, weiß um mein Faible für gut- wie schlechtgemachte schlechte Filme. Für eine dieser beiden Kategorien habe ich jetzt einen interessanten Fund gemacht: Jack Brooks Monster Slayer, dessen Trailer nun online ist. Mehr kann man an dieser Stelle über diesen Film auch noch nicht sagen, aber ich habe den leisen Verdacht, dass zumindest ich ihn früher oder später sehen werde.
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Nicht lügende Schwerter
31.7.2008 von admin.
Ob man ein Remake von Red Sonja wirklich braucht, ist eine Frage, für Freunde gehobener Fantasy könnte aber die folgende Nachricht interessant sein: Schon länger steht fest, dass Sam Raimi (nicht nur Regisseur von Tanz der Teufel und Spider-Man, sondern auc Produzent hinter den Fernsehserien Herkules und Xena) für das Fernsehen eine Verfilmung von Terry Goodkind epischem Zyklus Das Schwert der Wahrheit plant. Im Englischen besteht der Zyklus, über den Goodkind sagt, er habe damit etwas gefunden, dem er sein restlichen Leben widmen möchte, aus mittlerweile 11 Bänden, die die deutsche Übersetzung auf 16 Bücher aufgeteilt hat.
In der Zentrum der Handlung steht der junge Richard Cypher, der als ‘Sucher’ vom Schicksal ausersehen ist, das legendäre Schwert der Wahrheit zu finden, ehe die Welt von dunklen Mächten in das Chaos gestürzt wird.
Nun gibt es zu der Fernsehserie, die den Titel Legend Of The Seeker trägt, den ersten Trailer. Im Ganzen ist der doch recht nichtsagend ausgefallen und scheint vor allem die Erwartungen an viele Schwertkämpfe schüren zu wollen.
Sollte die Serie Erfolg haben, könnte das die Verfilmung eines anderen, großartigen Fantasy-Zyklus’ vorantreiben: HBO hat die Rechte für George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer, seit dieser Nachricht ist es aber ruhig darum geworden. Geplant war, jedem (Original-)Buch eine eigene Staffel zu entwickeln, doch dürften die Kosten für dieses ehrgeizige Projekt selbst für HBO schwer zu stemmen sein.
Quelle:
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