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Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archiv der Kategorie Geschriebenes
Das erste eigene Buch
25.10.2009 von admin.
Auf der Spielemesse bekam ich ein Belegexemplar meines ersten Romans überreicht. Ein eigentümliches Gefühl, wie ich so am Abend durch die Seiten blätterte. Angesichts meiner mittlerweile recht stattlichen Publikationsliste für Das Schwarze Auge bin ich es eigentlich gewohnt, meinen Namen auf Buchrücken gedruckt zu sehen. Doch ein Roman erweist sich doch als etwas anderes.
Im Gespräch mit einem befreundeten Spieler habe ich es mit meiner ersten großen Inszenierung an einem Stadttheater verglichen. Vorher hatte ich schon Inszenierungen im studentischen Rahmen und oder der Rauchbar des Theater Oberhausens vorzuweisen. Wie aber Das Herz eines Boxers seine erfolgreiche Premiere hatte und ich am nächsten Tag durch die Straßen spazierte, am Theater vorbeikam und mir noch einmal das (dort seit Tagen hängende) Banner sah, das das Stück ankündigte – da hatte ich ein ähnliches Gefühl, das irgendwo zwischen Freude und Erleichterung, Bestätigung, Stolz und einer Spur Unsicherheit angesiedelt ist.
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Nahende Drachen vertreiben den Schwarzpelz
15.10.2009 von admin.
Was Carsten Moos vom F-Shop jüngst im Ulisses-Forum berichtete, stimmt: Der Kampagnenband Orkengold wird nicht wie von mir in optimistischer Unkenntnis behauptet noch in diesem Jahr erscheinen, wohl auch nicht Anfang 2010, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit an der Bruchstelle zwischen 1. und 2. Quartal. Dies hängt mit dem Produktplan von Ulisses zusammen, denn natürlich möchte der Verlag seine Produkte nicht einfach auf den Markt schmeißen, wann sie fertig sind. Da Daniel und ich kurz vor der Abgabe stehen, wird der Band aber auch genau dann erscheinen. Sobald ein genaues Datum feststeht, werde ich es natürlich kundtun.
Die Kampagne wird in etwa die Monate Peraine bis Rahja 1032 BF umfassen, wobei sie nur einen groben Zeitrahmen vorgibt und von der Datierung fixer Ereignisse absieht, um die nötige Freiheit zu ermöglichen. Die Publikation wird somit ein paar Monate nach der aventurischen Zeit erscheinen, was allerdings keine größeren Probleme aufwerfen sollte.
Ich habe aber gerade erfahren, dass sich mein Debütroman Der Kreis der Sechs (Leseprobe) nun wohl in der Auslieferung befinden soll, womit einem Erscheinen innerhalb der nächsten Tage nichts mehr im Wege steht.
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Leseprobe zu »Der Kreis der Sechs«
7.10.2009 von admin.
Es kann sich nur noch um Tage handeln, bis mein Debütroman vom Drucker zurückkehrt und sich auf den Weg in den Handel macht. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, habe ich einen Teaser zusammengestellt, der auf meine Lesung auf der diesjährigen RatCon in Dortmund beruht. Diese Leseprobe steht nun im Netz. Ich lade hiermit jeden ein, einen Blick zu riskieren, hoffe, neugierig auf das vollständige Werk machen zu können, und freue mich über jede Rückmeldung - in diesem Blog oder per Mail.
Der Roman erscheint bei FanPro, wird etwa 350 Seiten umfassen, 9,–€ kosten und kann unter der ISBN 3890641695 bestellt werden.
Link
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Drachen im Drucker
22.9.2009 von admin.
Mein Roman Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs ist jetzt beim Drucker. Die Spannung steigt, hoffentlich auch bei der geneigten Leserschaft.
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Der Kreis der Sechs kommt im Oktober zusammen
14.9.2009 von admin.
Wie ich heute von Verlagsseite erfahren habe, wird Der Kreis der Sechs planmäßig Mitte Oktober erscheinen. Das heißt, der Satz sollte gerade in der Fahnenkontrolle sein und das Coverbild wird mit Titel und alles, was dazu gehört, versehen.
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Der Zirkel findet zusammen
12.9.2009 von admin.
Auf den Seiten von FanPro ist nun endlich die Ankündigung zu Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs mit samt Cover und Klappentext erschienen - allerdings noch ohne ein Erscheinungsdatum zu nennen, gleichwohl nach wie vor nichts gegen eine baldige Veröffentlichung spricht. Jedenfalls nicht von meiner Seite.
Von den verschiedenen Vorschlägen, die als Klappentext eingereicht habe, hat folgender das Rennen gemacht:
Der Umbilicus, heiliges Artefakt und Nabel der hesindianischen Glaubenwelt, ist verschwunden. Zur gleichen Zeit stirbt ein Magister unter geheimnisvollen Umständen. Während der Draconiter Borson Erantes nach dem Verbleib der Reliquie forscht, sucht Avesa Farfara, die junge Schülerin des Toten, nach dem Mörder ihres Meisters. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Geliebten, dem Stadtgardisten Horadan, und ihrem Jugendfreund Dartan, einem Dieb aus Aldtenküslich. In beiden Fällen verdichten sich die Spuren auf einen undurchschaubaren Magier. Welches düstere Geheimnis umgibt ihn? Und welche Rolle spielt der »Kreis der Sechs«, ein geheimer Bund mächtiger Magier, der in der Vergangenheit die Geschicke Aventuriens beeinflusste?
Der Kreis der Sechs ist der erste Band des Zweiteilers Drachenschatten, der von den Umtrieben uralter Kulte im Lieblichen Feld erzählt, deren Ursprung in einer Zeit lange vor den Menschen liegt, als Echsenwesen und Drachen das Land beherrschten.
Laut Verlagsangaben wird der Roman den üblichen Preis von 9€ haben und etwa 300 Seiten umfassen.
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Die Geburt der Mittnacht
5.9.2009 von admin.
Neues aus den Dunklen Zeiten
Die Arbeit an der Setting-Box zu den Dunklen Zeiten geht in die nächste Phase. Neben einem unvermeidlichen Regelband und dem ausführlichen Hintergrundbuch, mit dem man seine eigenen Kampagnen der der vier Jahrhunderte umspannenden Epoche gestalten kann, enthält sie auch einen Abenteuer- und einen Kurzgeschichtenband. Letztere beide werden nun unter der Redaktion von Elias Moussa in Angriff genommen.
Vor geraumer Zeit schrieb ich bereits, dass das Dunkle Zeiten-Projekt für mich als Autor eines der Highlights ist, da man sich dabei viel freier in der Spielwelt Aventurien bewegen konnte - in einem Maß, das die von Metaplot durchzogene Gegenwart leider nicht mehr zulässt. Deswegen habe ich mich auch diesen beiden Bänden geradezu aufgedrängt, um noch ein wenig mehr von dieser Zeit mitzunehmen.
Die Geburt der Mittnacht
Unter diesem Titel werden Daniel Simon Richter und ich einen Szenario-/Kampagnenhintergrund für den Abenteuerband beisteuern, in dem die Helden an der Seite von Isegrein dem Alten den unentdeckten Norden erschließen werden. Es ist das erste Abenteuer in Weiden - früher geht nicht. Natürlich werden einige Wesen, die auch heute noch dort wirken, eine Rolle spielen. Ein Vorbild ist für uns der Abenteuerklassiker Schatten über Travias Haus: Versorgt mit der Beschreibung der wichtigsten Meisterpersonen und Örtlichkeiten sowie Plotelemente bekommt der Spielleiter einen Baukasten an die Hand, mit dem er ein Siedlerszenario in einem unerschlossenen Gebiet gestalten kann.
Malugin
Im Kurzgeschichtenband findet sich aus meiner Feder die Erzählung Malugin, die im antiken Cuslicum kurz nach der Ersten Dämonenschlacht angesiedelt ist. In einzelnen Schlaglichtern wird der Aufstieg und die Herrschaft eines ehemaligen Centurios von Fran-Horas’ Prätorianergarde und selbsternannten Tribuns verfolgt. Dabei verfolge ich das Konzept, unmittelbar vor oder nach großen Ereignissen reinzuschneiden. Die Lücken sind dabei so gesetzt, dass eine Spielrunde sie am Spieltisch füllen kann.
Ich denke, ich greife nicht zu sehr vor, wenn ich verrate, dass die Erzählung auch in einem gewissen Zusammenhang mit meinen DSA-Romanen steht. Zwar braucht man auch hier weder das eine, um das andere genießen und verstehen zu können, aber im Zusammenhang vertiefen sich die Ereignisse und ergeben, so der Plan, ein stimmiges Gesamtbild.
Mh, schon eigentümlich, dass gerade die Dunklen Zeiten für mich ein Lichtblick sind …
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Bestandsaufnahme, fern von Zuhause
3.8.2009 von admin.
Nun genieße ich schon den dritten Tag in absoluter Freiheit - Samstag endete ganz offiziell mein Vertrag mit dem Theater Oberhausen, jetzt gelte ich als ‘freischaffend’, ‘selbständig’ und was dergleichen mehr im künstlerischen Bereich als Synonym für ‘knapp bei Kasse’ verwendet wird. In den letzten Wochen habe ich schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es heißt, für sich selbst und seine Kunst verantwortlich zu sein - denn von einem wirklichen Urlaub will ich nicht sprechen. Den gönne ich mir erst jetzt, mit Besuchen bei ganz lieben Menschen in Verden, Hamburg und nun Berlin. In den Wochen davor - und deswegen ist es auch hier so ruhig gewesen - habe ich erst einmal versucht, ‘runterzukommen’, wie es so schön heißt. Was gar nicht so schwierig ist, wenn man nebenbei im bürokratischen Wulst der angehenden Selbständigkeit drinhängt. Ehrlich, hätte ich nicht schon gewusst, welche absurdes System der deutsche Verwaltungsapparat ist, spätestens jetzt wüsste ich es.
Mh, in meiner Biographie wären meine Abenteuer in dieser bizarren Welt sicherlich ein eigenes Kapitel wert …
Für alle Freunde des Rollenspiels und der seichten Literatur kann ich stolz berichten, dass mein erster Roman, Der Kreis der Sechs, abgegeben ist. Er war nicht nur schon im Lektorat, sondern wurde auch schon von mir überarbeitet, so dass er eigentlich noch diesen Monat in Druck gehen sollte; der September scheint mir damit als Veröffentlichungstermin sinnvoll. Um einen ersten Vorgeschmack zu geben, plane ich im Vorfeld auch eine kleine Lesung auf der RatCon Ende August.
Darüberhinaus nähert sich auch mein Abenteuerbeitrag für die Drachenchronik seinem Ende. Alle, die aufgrund der vermeidbaren und ärgerlichen Fehler des ersten Bandes zurecht enttäuscht oder verärgert waren, möchte ich beruhigen - die Kritik wurde sehr genau gelesen und aufgenommen, da spreche ich nicht nur für mich. Wenn alles klappt, wie es sollte, werden diesen Monat die Texte für den dritten Band vollständig sein.
Auch der Kampagnenband Orkengold, den Daniel und ich betreuen, nähert sich seiner Vollendung und ich bin jetzt schon sehr stolz auf diese Arbeit - wir haben aber auch einfach ein phantastisches Ensemble guter Autoren zusammenbekommen. Apropos: Auf derRatCon wird kostenlos das Promo-Abenteuer Die Goldene Stadt verteilt werden, das im diesen Jahr beim Abenteuerwettbewerb Der Goldene Becher den zweiten Platz machte. Eine der Autoren ist Muna Bering, die auch fließig bei Orkengold mitschreibt.
Genug für diesen Moment, ich muss schließlich noch die Hauptstadt unsicher machen. Bald folgt mehr zum RatCon-Programm, zumindest, was ich da für Schandtaten plane.
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Erste Einblicke in den Kreis der Sechs
18.5.2009 von admin.
Um mich mal ein wenig vom Schreiben abzulenken, aber dabei kein schlechtes Gewissen zu haben, möchte ich dem geneigten Leser einen kleinen Einblick in den Kreis der Sechs gewähren. Wie schon angedeutet, schreibe ich gerade an meinem ersten Roman, der - hätten es widrige Umstände nicht verhindert - auch schon vor zwei Wochen fertig gewesen wäre.
Der Kreis der Sechs, so der Titel des ersten von zwei Büchern des Zweiteilers Drachenschatten, wird bei FanPro erscheinen und in Aventurien spielen, der Spielwelt des Rollenspiels Das Schwarze Auge. Die Handlung ist locker mit der Drachenchronik verwoben, beides, Roman und Kampagne, kann man aber auch unabhängig voneinander genießen. Ich gebe mir auch Mühe, Lesern ohne viel Hintergrundwissen einen einfachen Zugang zu erlauben.
Für jene mit Hintergrundwissen will ich schon einmal ein paar Hinweise streuen:
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen. Da wäre die Haupthandlung, die in Kuslik des Jahres 1032 BF spielt, wenige Monate nach dem Ende des Computerspiels Drakensang. Die Heldin der Geschichte ist die junge Magierin Avesa Farfara, deren gut eingerichtetes Leben aus den Fugen gerät, als ein ihr nahestehender Mensch stirbt. Die Umstände des Todes sind so erschreckend wie geheimnisvoll, zumal scheint es Kräfte zu geben, die sie vertuschen wollen. Gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Stadtgardisten Horadan, und ihrem Jugendfreund, dem Dieb Dartan, macht sie sich auf die Suche nach den Hintergründen, die am Dimension gewinnen, als ein heiliges Artefakt der Hesinde-Kirche gestohlen wird und ein zwielichtiger Magier auf den Plan tritt.
Das ist aber nur ein Teil der Geschichte. Der andere ist 1009 BF angesiedelt und wird uns weit über Aventurien hinausführen. Er beginnt, als der almadanische Magier, Lebemann und Zyniker Killgorn von Punin den Auftrag erhält, einen Zirkel des Verhüllten Meisters Taphîrel ar’Ralahan zu infiltrieren, eines uralten Magiers, der in seinem Turm am Rande der Zivilisation einen Plan vorbereitet, der die Welt verändern kann - nur ob zum Besseren oder Schlechteren bleibt die Frage. Um dies zu beantworten, wird Killgorn Aventurien hinter sich lassen müssen - und vielleicht das Einzige opfern, was sein verbittertes Herz Linderung schenken könnte.
Es werden in beiden Büchern auch Figuren eine Rolle spielen, die man vielleicht vom Spieltisch kennt. Alles will ich natürlich nicht verraten, aber mit einer kleinen Auswahl an Namen neugierig machen: Neben dem genannten Taphîrel wären das Aleya Ambarethk, Kiranya von Kutaki, Robak von Punin und … Dexter Nemrod!
Zurück an die Arbeit … (Ja, ich bevorzuge Nachtschichten)
Geschrieben in Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs, Die Drachenchronik | Keine Kommentare »
Bestandsaufnahme: Der Schreibtisch ist voll!
6.4.2009 von admin.
Man mag sich Sorgen machen, so wenig von mir zu lesen, wo ich mich doch sonst so freizügig hier produziert habe. Theater, Privatleben (ja, tatsächlich!) und Krankheit (schönen Gruß an meine Bronchien!) haben mich aber nicht nur davon abgehalten, sondern auch von anderen Dingen, so dass mein virtueller Schreibtisch ganz schön voll ist. (Meinen realen Schreibtisch habe ich übrigens letztens tatsächlich einmal aufgeräumt.) Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme - und dazu auch ein paar Dinge, die ich abhaken kann.
Niemals zu laut
Mein Ego mag es mir nachsehen, dass ich bisher verpasst habe, darauf aufmerksam zu machen, dass man mich auch auf der Bühne sehen kann. Und zwar auf der Oberhausener Bühne in der theatralen Verbeugung vor Velvet Underground: Never too loud. The Velvet Underground, ein ‘musikalisches Chaos’ von und mit Otto Beatus, der vor zwei Jahren mit dem Projekt Like a rolling Stone (ein Tribut an Bob Dylan) einen großen Erfolg feiert und nun daran anknüpft. Aus einer kleinen Idee (”Hey Otto, was hälst du davon, wenn ich bei der Premiere ein wenig auf der Bühne rumlungere.”) wurde ein ganzer Bühneneinsatz. Aber keine Angst, das Singen überlassen ich denen, die es können und beeindruckend unter Beweis stellen.
Der letzte Bote
Dieser Tage ist auch der letzte Aventurische Bote erschienen. Jedenfalls die letzte Ausgabe, die sich im alten Gewand präsentiert, ab der nächsten Ausgabe (#135) wird das altbekannte aventurische Nachrichtenblättchen zu einem ausgewachsenen Magazin, das sich sogar farbig präsentieren will. Ich bin sehr gespannt, denn noch kenne ich die Layout-Entwürfe nicht. Mit der Spannung einher geht auch ein gewisses Misstrauen, denn was so an Rollenspielmagazinen auf dem Markt ist, gefällt mir von der Aufmachung her eher weniger. Aber ich will nicht schwarzmalen.
In der aktuellen Ausgabe 134 finden sich neben Teil II der Reihe Die Gaben der Allweisen über die heiligen Artefakte und Talismane der Hesinde-Kirche (dieses Mal: Die Krone der Allweisen) auch der bereits mit großer Leidenschaft diskutierte Bericht Die Stunde der Kaiserin über die letzte Bilstein sowie der erste Teil des Abenteuerszenarios Der Schwanenflug der Weißen Prinzessin über die Reise der Walbirg von Löwenhaupt.
Kleine Prinzessin auf Reisen
Apropos Schwanenflug: Der erste Teil des Szenarios ist mit zwei Druckseiten vor allem als Auftakt zu verstehen, die Fortsetzung wird sehr viel tiefer gehen. Leider wird sich der abschließende zweite Teil nicht wie angekündigt im Boten #135 befinden - durch die Umstellung in das neue Format war für einen würdigen Umfang kein Platz mehr, weswegen Daniel und ich die Botenleser mit sehr viel schlechtem Gewissen auf die übernächste Ausgabe vertrösten müssen. Da wir aber so ein schlechtes Gewissen haben, werden wir möglichst zeitnah einige Informationen (vor allem bezüglich Madadhskoth) in diesem Blog dem geneigten Spielleiter schon vorher zugänglich machen.
Drakonias Geheimnisse
Zu dem ausgeschriebenen Wettbewerb ergänze ich gesondert.
Drachenchronik
Auf der RPC in Köln wurden die Cover zu den ersten drei Bänden der Drachenchronik gezeigt und dabei auch die Titel verräten: Drachenschatten, Drachenerbe und Drachenschwur. In dem letzten Band wird auch mein Beitrag zu der Kampagne enthalten sein, ein umfangreiches Abenteuer mit Schauplatz Drakonia - und wie der Wettbewerb schon verräten hat, wird das Abenteuer um eine umfangreiche Spielhilfe rund um die Titanenfestung auf dem Dach der Welt ergänzt.
Natürlich will und darf ich über den Inhalt nichts verraten. Das Abenteuer wird jedoch den Helden wie dem Spielleiter sehr viel Freiraum lassen, also alles andere als linear aufgebaut sein. Vielmehr gibt es einzelne erzählerische Wegmarken und dramaturgische Angelpunkte, doch wie man zu ihnen gelangt liegt ganz an den Helden, ihren Fähigkeiten und Entscheidungen. Da meine Abenteuer sonst eher einem stringenten Handlungsbogen folgen, ist diese Arbeit sehr spannend für mich, macht aber auch Spaß. Der geschlossene Kosmos Drakonias befördert eine solche Herangehensweise allerdings auch, anders würde ich das Abenteuer auch nicht schreiben wollen. So aber wird der Spielleiter eine große Kiste Erzählmaterial bekommen, mit der er sich austoben und flexibel auf die Ideen und Wünsche seiner Spieler reagieren kann. (So zumindest ist es gedacht, die Kritik mag später beurteilen, ob dieses Ziel erreicht worden ist.)
Apropos Drachen. Da sitzen mir noch mehr in dem Nacken.
Wie auch damals bei der Borbarad-Kampagne soll auch ‘das nächste große Ding’ mit Romanen begleitet werden. Zwei dieser Werke sind bisher geplant und beide schreibe … ich. Ja, das ist mein nächstes großes Ding - obwohl: so weit ist es nicht mehr von mir weg. Die Tasten glühen auch schon wie Drachenfeuer, denn oben angeführte Komplikationen und Unwägbarkeiten haben den Abgabetermin sehr plötzlich sehr nahe rücken lassen. Dennoch wird Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs zusammen mit der Kampagne erscheinen - den genauen Veröffentlichungstermin kennt der Verlag FanPro.
Jetzt ist es raus, worum es genau gehen wird, verrate ich aber noch nicht. Es werden allerdings ein paar Persönlichkeiten der aventurischen Magierschaft eine Rolle spielen, alte Bekannte aus einschlägigen Abenteuern treten auf und wer will, darf die letzten Ausgaben des Aventurischen Boten durchblättern, da habe ich schon mal was vorbereitet. Zeitlich werden die Romane zwischen dem Ende des Computerspiels Drakensang und dem Beginn der Kampagne spielen, in der es dann ein Wiedersehen mit einigen Romanfiguren geben wird. Doch bei aller Verknüpfung lässt sich alles auch für sich selbst genießen, richtig Spaß macht es dann im Zusammenhang.
Es wird begleitend zum Roman (und damit auch zur Drachenchronik) in einem der kommenden Boten ein Abenteuerszenario geben, an dem Franz Janson schreibt. Dieses lässt die Helden nicht nur an der Romanhandlung teilhaben, sondern ist auch wunderbar als Prolog für die Kampagne geeignet.
Weitere Projekte
Ich weiß nicht, welcher garstige Kobold mir immer noch etwas auf dem Schreibtisch nachlegt, aber ich schwöre, eines Tages erwische ich ihn. Bis dahin erlebe ich weiter Dunkle Zeiten, suche das Orkengold und erfreue mich an den Gaben der Allweisen.
Geschrieben in Rollenspiel, Geschriebenes, Theatrales | 1 Kommentar »
Der Umbilicus, heiliges Artefakt und Nabel der hesindianischen Glaubenwelt, ist verschwunden. Zur gleichen Zeit stirbt ein Magister unter geheimnisvollen Umständen. Während der Draconiter Borson Erantes nach dem Verbleib der Reliquie forscht, sucht Avesa Farfara, die junge Schülerin des Toten, nach dem Mörder ihres Meisters. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Geliebten, dem Stadtgardisten Horadan, und ihrem Jugendfreund Dartan, einem Dieb aus Aldtenküslich. In beiden Fällen verdichten sich die Spuren auf einen undurchschaubaren Magier. Welches düstere Geheimnis umgibt ihn? Und welche Rolle spielt der »Kreis der Sechs«, ein geheimer Bund mächtiger Magier, der in der Vergangenheit die Geschicke Aventuriens beeinflusste?