Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Privates.
- Allgemeines (13)
- Bardensang & Gaukelspiel (19)
- Bewegte Bilder (15)
- Der Theatermacher (2)
- Die Drachenchronik (18)
- Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs (9)
- Fundstücke (9)
- Gedankensplitter (3)
- Geschriebenes (12)
- Hörprobe (2)
- Lesestoff (6)
- Messer in Hennen (18)
- Orkengold (6)
- Privates (10)
- Rollenspiel (74)
- Sauerstoff.2010 (11)
- Theatrales (39)
- Wettbewerb »Drakonias Geheimnisse« (7)
- 2.3.2010: 9 in einem
- 24.2.2010: Noch einmal richtig laut
- 24.2.2010: Viele Zuschauer suchen eine Inszenierung
- 16.2.2010: Atemübungen am Donnerstagabend
- 13.2.2010: Ausatmen
- 6.2.2010: Tief Luft holen
- 5.2.2010: Atemübungen: Die Presse (vorher)
- 4.2.2010: Atemübungen: Das Team
- 3.2.2010: Atemübungen: Die Musik
- 2.2.2010: Atemübungen: Das Stück
Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archiv der Kategorie Privates
Bestandsaufnahme, fern von Zuhause
3.8.2009 von admin.
Nun genieße ich schon den dritten Tag in absoluter Freiheit - Samstag endete ganz offiziell mein Vertrag mit dem Theater Oberhausen, jetzt gelte ich als ‘freischaffend’, ‘selbständig’ und was dergleichen mehr im künstlerischen Bereich als Synonym für ‘knapp bei Kasse’ verwendet wird. In den letzten Wochen habe ich schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es heißt, für sich selbst und seine Kunst verantwortlich zu sein - denn von einem wirklichen Urlaub will ich nicht sprechen. Den gönne ich mir erst jetzt, mit Besuchen bei ganz lieben Menschen in Verden, Hamburg und nun Berlin. In den Wochen davor - und deswegen ist es auch hier so ruhig gewesen - habe ich erst einmal versucht, ‘runterzukommen’, wie es so schön heißt. Was gar nicht so schwierig ist, wenn man nebenbei im bürokratischen Wulst der angehenden Selbständigkeit drinhängt. Ehrlich, hätte ich nicht schon gewusst, welche absurdes System der deutsche Verwaltungsapparat ist, spätestens jetzt wüsste ich es.
Mh, in meiner Biographie wären meine Abenteuer in dieser bizarren Welt sicherlich ein eigenes Kapitel wert …
Für alle Freunde des Rollenspiels und der seichten Literatur kann ich stolz berichten, dass mein erster Roman, Der Kreis der Sechs, abgegeben ist. Er war nicht nur schon im Lektorat, sondern wurde auch schon von mir überarbeitet, so dass er eigentlich noch diesen Monat in Druck gehen sollte; der September scheint mir damit als Veröffentlichungstermin sinnvoll. Um einen ersten Vorgeschmack zu geben, plane ich im Vorfeld auch eine kleine Lesung auf der RatCon Ende August.
Darüberhinaus nähert sich auch mein Abenteuerbeitrag für die Drachenchronik seinem Ende. Alle, die aufgrund der vermeidbaren und ärgerlichen Fehler des ersten Bandes zurecht enttäuscht oder verärgert waren, möchte ich beruhigen - die Kritik wurde sehr genau gelesen und aufgenommen, da spreche ich nicht nur für mich. Wenn alles klappt, wie es sollte, werden diesen Monat die Texte für den dritten Band vollständig sein.
Auch der Kampagnenband Orkengold, den Daniel und ich betreuen, nähert sich seiner Vollendung und ich bin jetzt schon sehr stolz auf diese Arbeit - wir haben aber auch einfach ein phantastisches Ensemble guter Autoren zusammenbekommen. Apropos: Auf derRatCon wird kostenlos das Promo-Abenteuer Die Goldene Stadt verteilt werden, das im diesen Jahr beim Abenteuerwettbewerb Der Goldene Becher den zweiten Platz machte. Eine der Autoren ist Muna Bering, die auch fließig bei Orkengold mitschreibt.
Genug für diesen Moment, ich muss schließlich noch die Hauptstadt unsicher machen. Bald folgt mehr zum RatCon-Programm, zumindest, was ich da für Schandtaten plane.
Geschrieben in Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs, Die Drachenchronik, Orkengold, Privates, Allgemeines | Keine Kommentare »
Laute Gitarren!
18.5.2009 von admin.
Was für ein Konzert! Ich wunderte mich zwar bei der heutigen Vorstellung, warum alle Schauspieler so leise gesprochen haben, aber das wird sich mit den nächsten Tagen legen. Was soll ich sagen: Die Jungs von Metallica haben es einfach drauf und Machine Head als Vorgruppe waren genau das Richtige zur Einstimmung - vor allem als Mr. Hetfield sich entschloss, ein wenig Support zu geben.
Das einzige, was den Genuss ein wenig trübte, war die etwas bescheidene Akustik in der KöPi-Arena, zumindest in den oberen Rängen. Mit Metallica bekamen sie es glücklicherweise wieder einigermaßen in Griff, am Anfang packte mich jedoch das Grausen.
Ansonsten: Es wurden mal wieder richtig dicke Bretter gebohrt!
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »
Gitarren!
16.5.2009 von admin.
Herr Masberg gibt sich heute Metallica.
Mögt ihr alle vor Neid erblassen!
Geschrieben in Privates | 1 Kommentar »
Lieblingsmensch auf Reisen
10.12.2008 von admin.
Letzte Woche rief mich mein Lieblingsmensch Ulli an, der sich für einen Koch hält, in Wahrheit jedoch Abenteurer ist. Er rief mich von seinem Handy aus an und das war das eigentlich Verwunderliche. Seit dem Sommer besaß er keines mehr, als er sein letztes auf einer nächtlichen Queste verlor, bei dem ein böser Geist ihm gleich auch die Erinnerung nahm; ein Umstand, an den man sich gewöhnt, wenn man Ulli länger kennt. Die Handys meine ich.
Jetzt hatte er wieder eines und rief mich an, um mir zu sagen, dass er diesen Freitag seine Abschiedsfeier gibt und kurz darauf in das Ausland verschwindet. Er behauptet, in den mitteleuropäischen Bergen für eine Saison als Koch zu arbeiten, ich rechne mit geheimen Heldentaten, die er selbst noch ergründen muss.
Seltsamerweise überraschte mich der Anruf nicht. (Wie gesagt, sein Besitz eines Handys war viel überraschender.) Es war genau der Anruf, mit dem ich schon seit Jahren rechne. Wie ich schon so oft im Spaß vorspielte:
Ich: »Was machst du heute?«
Er: »Kann nicht, ich muss packen. Ich fliege morgen nach Afrika.«
Ich: »Mh, alles klar. Meld dich, wenn du wieder da bist.«
Gut, Ulli geht nicht nach Afrika, sondern nach Österreich, aber der entspannte Ton ist der selbe gewesen. Ebensowenig wie ich wirklich überrascht bin, bin ich beunruhigt. So ist das bei Lieblingsmenschen.
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »
Hinter der Schwelle wartet das Abenteuer
31.10.2008 von admin.
Gestern habe ich den Schritt in die Ungewissheit vollzogen: Ab kommenden Sommer bin ich ein freier Mann. Nach vier Jahren als Regieassistent in der Festanstellung wechsel ich Mitte 2009 in die Selbständigkeit. Ich mache das mit gemischten Gefühlen, denn der Neustart am Theater Oberhausen hat mich überzeugt, dass die neue Leitung um Peter Carp auf dem richtigen Weg ist. Ich möchte diesen Weg in der Zukunft auch weiterhin unterstützen, allerdings ist mir ebenfalls klar, dass Assistieren alleine mich nicht weiterbringt. Zu anderen Premieren fahren? Kontakte pflegen? Anderes Theater erleben? Wird schwierig, wenn man durch Proben und Vorstellungsdienst meistens davon abgehalten wird. Und wenn sich dann ein freier Abend abzeichnet - ich bin ehrlich, dann komme ich selten auf den Gedanken, diesen damit zu verbringen, ins Theater zu gehen.
Kurz: Hallo, Welt! Ab Sommer kann ich viele Angebote annehmen. Meine Kontaktdaten stehen im Impressum.
Vollkommen ungewiss ist meine Zukunft zudem nicht, aber auch nicht so gewiss, dass ich an dieser Stelle meine geheimen Meisterpläne offenlegen möchte. (Noch hege und pflege ich sie leise vor mich hinkichernd in einer kleinen, dunklen Kammer.) Gewiss ist nur, dass im nächsten Jahr ein neues Abenteuer beginnt und ich mich auf die Herausforderungen freue - zumal ich treue Verbündete an meiner Seite weiß.
Geschrieben in Privates, Theatrales | Keine Kommentare »
Die letzten Tage in Freiheit
29.7.2008 von admin.
Ja, so geht ein Sommer für mich Zuende, ehe es ein richtiger war. Ab Freitag haben sie mich wieder an der Schüppe, wie man im Ruhrgebiet so treffend sagt. Und offensichtlich legt kein Wettergott Wert darauf, mir die letzten Tage des Urlaubs mit schönem Wetter zu versüßen. Richtig schön wird es wieder ab dem 1. August …
So konnte ich immerhin meine Urlaubstage dann auch arbeiten, ohne von der Sonne belästigt zu werden. Die Anthologie Bardensang & Gaukelspiel wächst und gedeiht, meine wirkliche Arbeit daran beginnt ohnehin erst später. Dafür erforderte eine andere Anthologie meine volle Aufmerksamkeit, ein Werk, dessen Ankündigung auf der FeenCon ein wenig untergegangen zu sein scheint. Und da die große offizielle Verkündung des Verlages auch noch ausbleibt, hülle ich mich in Schweigen und gebe dennoch den Hinweis, dass Daniel Simon Richter und ich uns nicht nur die Redaktion des Bandes teilten, sondern einen erheblichen Teil dafür auch geschrieben haben.
Mögen die Spekulationen beginnen!
Geschrieben in Rollenspiel, Privates | 1 Kommentar »
Digitale Wegelagerei
25.5.2008 von admin.
Früher lauerten dem einsamen Wanderer fiese Halunken auf und raubten ihn aus. Pfiffige Halunken errichteten mitten auf dem Weg einen Schlagbaum und forderten einen Zoll zum Passieren, dessen Höhe dem Wanderer Tränen in die Augen trieb. Aber da die Schergen hinter dem Schlagbaum meist die größeren Knüppel und damit auch stärkeren Argumente hatten, zahlte der auf diese Art ausgenommene Wanderer.
Im Zuge meines Umzug ist mir eine moderne Form der Wegelagerei begegnet - oder ich möchte lieber sagen: eine digitale. Die meistbegangenen Wege der Gegenwart sind die des Internets und natürlich haben auch hier die fiesen Halunken ihre Schlagbäume aufgestellt. Schluckte ich schon, für den Umzugsservice meines Internetanbieter 49 € zu bezahlen (wobei angemerkt sei: Der Service beinhaltet nich, dass ein hilfreicher Mensch meine Internetanlage abbaut, in die neue Wohnung transportiert und dort wieder anschließt), setzte die Telekom noch einen oben drauf (schließlich haben sie auch die längere Erfahrung in Schurkereien): Das Ummelden meines stinknormalen Anschlusses verlangt eine einmalige Zahlung von 59,90 €. Wofür, frage ich mich. Damit in einer Frist von einer Woche irgendwo ein Arbeiter eine kurze Eingabe in den Computer macht? Es fällt mir schwer, mir darunter einen riesigen Arbeitsaufwand vorzustellen …
Weniger angesichts von dicken Knüppeln, eher, weil gerade kein anderer Weg an dem Schlagbaum vorbeiführt, zahle ich doch. Ein weiteres Opfer der digitalen Wegelagerei.
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »
Ich habe wieder ein Leben
11.5.2008 von admin.
Nachdem ich gestern erfrischend nichts gemacht habe - also wirklich NICHTS -, kehre ich heute in die Welt der medialen Kommunikation zurück. Messer in Hennen ist über die Bühne gegangen und das Volk ist nicht nach vorne gestürmt, um uns zu lynchen oder das Bühnenbild zu verbrennen - erst einmal ein gutes Zeichen. Nach der Premiere gab es gemischte Ressonanzen, in ein paar Tagen wissen wir dann auch, was die Presse meint.
Doch da ich davon erst später ausführlich berichten kann, widme ich mich im Rückblick doch mal dem, was ich tatsächlich am Premierentag gemacht habe: Nachdem ich ein wenig meine Wohnung aufgeräumt habe, bin ich am späten Vormittag mit Steffi einkaufen gefahren. Die nächsten Stunden haben wir dann damit verbracht, uns im Innenhof des Theaters zu sonnen (Kommentar von Jan Kämmerer: “Ihr habt wohl wirklich kein Zuhause, wie?”) und für den Abend Kartoffelsalat zu machen. Unser erster Kartoffelsalat, dafür ist er wirklich gut gelungen. Es hatte dann auch jeder, der vorbei kam, Tipps für uns, so dass man zurecht sagen kann: Dieser Kartoffelsalat ist das Rezeptdestillat des Theater Oberhausens.
Später habe ich versucht, mein Premierengeschenk fertig zu bekommen - ein Soundtrack für das Stück. Da Technik aber generell eine Schlampe ist und mein Computer andere Pläne hatte als ich, sind nicht alls CDs im Vorfeld fertig geworden.
Nach der Premiere wurde dann natürlich - wie angekündigt - gefeiert. Der letzte Rest hat sich später ins Helvete verlagert. Dort haben wir, bis hinter uns abgeschlossen wurde, Billard gespielt. Und war ich das letzte Mal noch überrascht, wie gut ich Billard spielen kann, bin ich jetzt wieder beruhigt, dass ich es doch nicht kann. Den Beweis dafür habe ich jedenfalls erbracht.
Jetzt wartet auf mich eine große Liste der Dinge, die ich alle auf die Zeit nach der Premiere vertröstet habe. Neben lästigen Angelegenheiten wie die Steuererklärung, schönen wie den lange ausstehenden Besuch bei Muttern und ertragreichen wie Schreibaufträgen für das Fantasy-Rollenspiel Das Schwarze Auge wartet da vor allem eines auf mich: Packen! Denn das nächste Großprojekt des Herrn Masberg nennt sich Umzug.
Ich habe also wieder ein Leben - und nicht weniger zu tun.
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »
Zeitverschiebung!
31.3.2008 von admin.
Rätselte ich jüngst noch darüber, ob die Zeit aus dem Tritt ist, weiß ich es nun mit Gewissheit: Die Sommerzeit hat uns erreicht, die Uhren sind eine Stunde vorgestellt. Sich darüber in seinem Blog übermäßig Gedanken zu machen ist aber nicht nur einfallslos, sondern ebenso überflüssig wie die Zeitumstellung an sich. Also lasse ich es.
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »
Zeitverschiebung?
24.3.2008 von admin.
Ein Höchstmaß an Irritation: Ich gehe in der letzten Nacht nach Hause. Die Nacht ist nicht unangenehm, kühl, aber trocken, wie es zu dem sonnig-frischen Frühlingstag passt, der ihr vorausging. Der sich langsam verabschiedende Vollmond will mir den Heimweg leuchten, allerdings hat sich die Straßenbeleuchtung dazwischengedrängt.
Heute Morgen werde ich wach - und es liegt Schnee. Schnee! Wie lange habe ich denn geschlafen?!
Ich hoffe, dass ich nicht die grüne Weihnacht verschlafen habe …
Geschrieben in Privates | Keine Kommentare »