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Allgemeines
Das Schwarze Auge
Kunst und Kultur
Archiv der Kategorie Rollenspiel
Klauen in Purpur
28.1.2010 von admin.
Die Unwägbarkeiten des Lebens lenkten heute meine kreativen Energien von den Proberäumen des Theater Oberhausens direkt nach Aventurien. So konnte ich heute mein Alveraniars-Szenario Purpurklaue (auf dem RatCon 2009 zum Besten gegeben) finalisieren. Die Texte sind nun für Satz und Layout an Ulisses gegangen.
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Das Orkengold wird ausgeschüttet
14.1.2010 von admin.
Heute hat Ulisses offiziell das Cover zum Kampagnenband Orkengold ins Netz gestellt. Und ich muss sagen, es ist echt schmuck geworden, was John Hodgson uns dort gezaubert hat. Ich kenne einen frühen Entwurf, aber reingezeichnet und coloriert macht es natürlich mehr her.
Und: Es gibt mit dem 18. März 2010 auch ein angestrebtes Veröffentlichungsdatum. Statt der üblichen 20,– € wird Orkengold jedoch 25,– € kosten. Das ist weder Willkür noch Ausbeutung: In diesem Kampagnenband ist schlichtweg mehr drin als im üblichen Hardcover: Eine ausführliche Einleitung, ein kurzes Präludium, fünf Abenteuer und umfassende Anhänge laden zum Abenteuer im Svellttal und Orkland ein.
Hier die harten Fakten:
- Redaktion: Michael Masberg, Daniel Simon Richter
- Autoren: Muna Bering, Fabian Flüss, Daniel Heßler, Uli Lindner, Michael Masberg, Elias Moussa, Daniel Simon Richter, Sebastian Thurau und Stefan Unteregger
- Komplexität (Meister / Spieler): hoch / mittel
- Erfahrung (Helden): erfahren
- Anforderungen (Helden): Interaktion, Talenteinsatz, Kampf, Zauberei, Hintergrundwissen
- Ort und Zeit: Svellttal und Orkland, Peraine bis Rahja 1032 BF
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Die Bilstein naht
20.11.2009 von admin.
Wird mal wieder Zeit, etwas in diesen Blog zu schreiben.
Gerade laufen die Abschlussvorbereitungen zur diesjährigen Bilstein, die Ende der nächsten Woche startet, auf Hochtouren. Gut 170 Spieler kommen zusammen und wollen bespaßt werden – wir sind zuversichtlich, dass uns dies gelingt. Mit dem Feedback aus dem letzten Jahr im Herzen haben wir einen Plot zusammengebastelt, der nicht nur für politisch interessierte Briefspieler interessant ist, sondern darüber hinaus auch für die Spielwelt Aventurien von Bedeutung sein wird. Nachdem es im letzten Jahr vor allem um Innenpolitik ging, ist dieses Jahr das Horasreich der wichtige Gast – und die beiden Kronen treten an, um ihre Beziehungen miteinander zu regeln.
Auch in anderer Hinsicht wird die Bilstein in die Zukunft weisen und den Grundstein für eine wichtige Publikation im nächsten Jahr legen, die sicherlich viele Runde am heimischen Spieltisch beschäftigen wird. Wie heißt es so schön: Der Bote wird berichten …
Nachdem ich 2008 in die Prinzenrolle schlüpfte, werde ich dieses Jahr nicht nur schmuckes prinzliches Beiwerk sein, sondern in der Rolle des Markgrafen Rondrigan Paligan recht prominent vertreten sein. Schön, wenn man die Texte, die man lernen muss, selbst schreiben darf.
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Das Reich kommt wieder einmal zusammen
4.11.2009 von admin.
Ende des Monats steht die Bilstein 2009 an, die große Veranstaltung des aventurischen Briefspiels zu Jahresende. Dafür habe ich heute nicht nur fleißig kleine Szenen geschrieben, sondern sitze gerade über einem Gimmick, das wir uns für die Spieler ausgedacht haben: Die diesjährige Bilstein bekommt eine voraussichtlich vierseitige Sonderausgabe des Aventurischen Boten, die jeder Con-Besucher zur Begrüßung erhält. Während einige Artikel auch im regulären Boten zu finden sein werden, werden andere ausschließlich für diese Sonderausgabe verfasst.
“Vier Seiten Adelshochzeiten und Steuerdiskussionen”, murren die Trolle in den Foren. “Wen interessiert es?” Mehr, als man glauben machen will, denn eben darum geht es nicht.
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Zwei Tage Spielemesse: Ärmer, aber dennoch reicher
25.10.2009 von admin.
Nach zwei Tagen der Reizüberflutung auf der Spielemesse (und Comic Action; ich bin ja Teil mehrerer Zielgruppen) in Essen gönne ich mir heute nun einen entspannten Sonntag.
Und ich bin mit großer Beute zurückgekehrt. So habe ich mir nicht nur endlich Opus Anima geholt, ein Rollenspiel des grotesken Horrors, das ebenso Motive von Burton wie Lovecraft in sich vereint und vor allem durch eine rundum gelungene Aufmachung glänzt, sondern auch den zweibändigen Comic Juan Solo, der mir durch Zufall vor über einem halben Jahr in einem kleinen, aber feinen Comicshop in Luzern auffiel: Darin geht es um einen ziemlich harten Brocken, der mit einem Hundeschwanz geboren, auf einem Müllplatz ausgesetzt und von einem zwergwüchsigen Transvestiten großgezogen wurde.
Ebenfalls von meiner Liste der Dinge, die ich mir unbedingt noch holen muss, kann ich The day I swapped my father for two goldfish streichen, einem von Neil Gaiman geschriebenen und Dave McKean gezeichneten Kinderbuch – inklusive CD, auf der der Autor selbst sein Werk liest. Mehrmals sabberte ich dann noch auf die Exemplare von Ultimate Sandman, doch das Geld hatte ich bei allen Angeboten einfach nicht. Schön sind sie aber dennoch.
Als Fortsetzung zum letzten Jahr habe ich mir statt dessen das jüngst erschienene TPB Mouse Guard: Winter 1152 geholt, ebenso wunderschön gezeichnet wie der Vorgänger, dass einem sich gleich das Herz öffnet vor Glück. Hoffnungslos war allerdings meine Suche nach dem Mouse Guard RPG, das es tatsächlich an einem Stand geben sollte, der auch gesehen wurde, doch sich weder von mir noch den Zeugen (wieder)finden ließ. So muss ich mich noch etwas gedulden, geordert ist das Spiel allerdings.
Ganz große Freude bereitete mir der Kauf von Hollow Earth Expedition (kurz HEX), einem nun auf deutsch erschienenen Pulp-Rollenspiel, das Mitte der 30er Jahre angesiedelt ist. Mit seinen genretypischen Figuren dringt man in die Hohlwelt unter der Erde ein (ja, es gibt sie wirklich), um gegen Nazis, Dinosaurier und intelligente Riesenaffen zu streiten. Teilnehmer für unsere erste HEX-Runde haben wir schon, die ersten Ideen für Abenteuer in der Hohlwelt sind gleich beim Lesen in meinem Kopf entstanden. Sehr ansprechend ist auch das simple Spielsystem, das zudem das Ausspielen seines Charakters belohnt und dadurch Vorteile schafft. Zusammen mit der Optik kann ich nur sagen: Beide Daumen hoch!
Eine weitere Entdeckung, wenn auch nicht eine, in die ich umgehend Geld investiert habe, waren die Gesellschaftsspiele von LEGO. Ich sollte nie Kinder haben, ich würde immer mit ihrem LEGO spielen, das ist mir wieder deutlich vor Augen geführt worden. Vom kleinen Reisespiel bis zum großen Spaß für die bastelwütige Familie reicht die gesamte Palettte. Alle Spiele gefallen durch das liebevolle Design und die eingängigen Mechanismen – auch wenn man schon mal fast zwei Stunden an einem Spiel sitzen kann, wie wir Jungs bewiesen haben. Dafür gab es dann auch Kronen – meine für ungebührliches Verhalten.
Aber neben der Kaufwut hat mich vor allem eines glücklich gemacht: Die vielen bekannten Gesichter, die man nur zu wenigen Gelegenheiten im Jahr sieht.
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Nahende Drachen vertreiben den Schwarzpelz
15.10.2009 von admin.
Was Carsten Moos vom F-Shop jüngst im Ulisses-Forum berichtete, stimmt: Der Kampagnenband Orkengold wird nicht wie von mir in optimistischer Unkenntnis behauptet noch in diesem Jahr erscheinen, wohl auch nicht Anfang 2010, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit an der Bruchstelle zwischen 1. und 2. Quartal. Dies hängt mit dem Produktplan von Ulisses zusammen, denn natürlich möchte der Verlag seine Produkte nicht einfach auf den Markt schmeißen, wann sie fertig sind. Da Daniel und ich kurz vor der Abgabe stehen, wird der Band aber auch genau dann erscheinen. Sobald ein genaues Datum feststeht, werde ich es natürlich kundtun.
Die Kampagne wird in etwa die Monate Peraine bis Rahja 1032 BF umfassen, wobei sie nur einen groben Zeitrahmen vorgibt und von der Datierung fixer Ereignisse absieht, um die nötige Freiheit zu ermöglichen. Die Publikation wird somit ein paar Monate nach der aventurischen Zeit erscheinen, was allerdings keine größeren Probleme aufwerfen sollte.
Ich habe aber gerade erfahren, dass sich mein Debütroman Der Kreis der Sechs (Leseprobe) nun wohl in der Auslieferung befinden soll, womit einem Erscheinen innerhalb der nächsten Tage nichts mehr im Wege steht.
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Dem Ork den Pelz putzen
13.10.2009 von admin.
In diesen Tagen befinden sich Daniel und ich in der Endphase des Kampagnenbandes Orkengold, den wir am Ende der Woche beim Verlag abgeben, damit er mit ein wenig Glück dieses Jahr noch erscheinen kann. Endphase bedeutet, dass wir uns noch einmal (und mehrfach) Abenteuer für Abenteuer vornehmen, Satz für Satz durchgehen und alles in einen Guss bringen.
Und wie ich die Abenteuer lese, bekomme ich gleich Lust darauf, sie zu spielen. Denn in ihnen stecken viele frische Ideen und ich bin mir sicher, dass diese auch andere zu begeistern verstehen. Tatsächlich scheint uns das Kunststück zu gelingen, trotz einer Kampagnenhandlung (die nun einmal das Eintreten bestimmter Ereignisse voraussetzt) eine möglichst offene Struktur zu schaffen, in der die Helden sich frei bewegen können. Das böse, böse Wort »Railroading« wird man diesem Band nicht als Stempel aufdrücken können. Denn anstelle eines vorgeschriebenen Weges setzen wir vielmehr auf dramaturgische Wegpunkte – doch wie diese erreicht werden, liegt bei den Helden. Um den Meister in einer solchen Situation nicht alleine zu lassen, haben sich unsere Autoren sehr intelligent überlegt, mit welchen Werkzeugen der Spielleiter auf die Entscheidungen der Helden reagieren kann – ein Scheitern miteingeschlossen.
Ganz nebenbei lüften die Helden noch drei Mysterien, die es in sich haben – zwei davon werden in Reich des Roten Mondes bereits umrissen, das dritte wird eine echte Überraschung sein. Es wird also auch episch, wenn auch nicht in einem Maß wie jüngst bei Donner & Sturm, so dass keine Helden der Weltenretter-Liga gefragt sind.
Genug geschwärmt, jedoch wird dem Ork wieder der Pelz geputzt!
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Leseprobe zu »Der Kreis der Sechs«
7.10.2009 von admin.
Es kann sich nur noch um Tage handeln, bis mein Debütroman vom Drucker zurückkehrt und sich auf den Weg in den Handel macht. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, habe ich einen Teaser zusammengestellt, der auf meine Lesung auf der diesjährigen RatCon in Dortmund beruht. Diese Leseprobe steht nun im Netz. Ich lade hiermit jeden ein, einen Blick zu riskieren, hoffe, neugierig auf das vollständige Werk machen zu können, und freue mich über jede Rückmeldung - in diesem Blog oder per Mail.
Der Roman erscheint bei FanPro, wird etwa 350 Seiten umfassen, 9,–€ kosten und kann unter der ISBN 3890641695 bestellt werden.
Link
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Der Kreis der Sechs kommt im Oktober zusammen
14.9.2009 von admin.
Wie ich heute von Verlagsseite erfahren habe, wird Der Kreis der Sechs planmäßig Mitte Oktober erscheinen. Das heißt, der Satz sollte gerade in der Fahnenkontrolle sein und das Coverbild wird mit Titel und alles, was dazu gehört, versehen.
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Die Geburt der Mittnacht
5.9.2009 von admin.
Neues aus den Dunklen Zeiten
Die Arbeit an der Setting-Box zu den Dunklen Zeiten geht in die nächste Phase. Neben einem unvermeidlichen Regelband und dem ausführlichen Hintergrundbuch, mit dem man seine eigenen Kampagnen der der vier Jahrhunderte umspannenden Epoche gestalten kann, enthält sie auch einen Abenteuer- und einen Kurzgeschichtenband. Letztere beide werden nun unter der Redaktion von Elias Moussa in Angriff genommen.
Vor geraumer Zeit schrieb ich bereits, dass das Dunkle Zeiten-Projekt für mich als Autor eines der Highlights ist, da man sich dabei viel freier in der Spielwelt Aventurien bewegen konnte - in einem Maß, das die von Metaplot durchzogene Gegenwart leider nicht mehr zulässt. Deswegen habe ich mich auch diesen beiden Bänden geradezu aufgedrängt, um noch ein wenig mehr von dieser Zeit mitzunehmen.
Die Geburt der Mittnacht
Unter diesem Titel werden Daniel Simon Richter und ich einen Szenario-/Kampagnenhintergrund für den Abenteuerband beisteuern, in dem die Helden an der Seite von Isegrein dem Alten den unentdeckten Norden erschließen werden. Es ist das erste Abenteuer in Weiden - früher geht nicht. Natürlich werden einige Wesen, die auch heute noch dort wirken, eine Rolle spielen. Ein Vorbild ist für uns der Abenteuerklassiker Schatten über Travias Haus: Versorgt mit der Beschreibung der wichtigsten Meisterpersonen und Örtlichkeiten sowie Plotelemente bekommt der Spielleiter einen Baukasten an die Hand, mit dem er ein Siedlerszenario in einem unerschlossenen Gebiet gestalten kann.
Malugin
Im Kurzgeschichtenband findet sich aus meiner Feder die Erzählung Malugin, die im antiken Cuslicum kurz nach der Ersten Dämonenschlacht angesiedelt ist. In einzelnen Schlaglichtern wird der Aufstieg und die Herrschaft eines ehemaligen Centurios von Fran-Horas’ Prätorianergarde und selbsternannten Tribuns verfolgt. Dabei verfolge ich das Konzept, unmittelbar vor oder nach großen Ereignissen reinzuschneiden. Die Lücken sind dabei so gesetzt, dass eine Spielrunde sie am Spieltisch füllen kann.
Ich denke, ich greife nicht zu sehr vor, wenn ich verrate, dass die Erzählung auch in einem gewissen Zusammenhang mit meinen DSA-Romanen steht. Zwar braucht man auch hier weder das eine, um das andere genießen und verstehen zu können, aber im Zusammenhang vertiefen sich die Ereignisse und ergeben, so der Plan, ein stimmiges Gesamtbild.
Mh, schon eigentümlich, dass gerade die Dunklen Zeiten für mich ein Lichtblick sind …
Geschrieben in Drachenschatten I: Der Kreis der Sechs, Rollenspiel, Geschriebenes | 2 Kommentare »