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Archiv der Kategorie Die Drachenchronik

Klauen in Purpur

Die DrachenchronikDie Unwägbarkeiten des Lebens lenkten heute meine kreativen Energien von den Proberäumen des Theater Oberhausens direkt nach Aventurien. So konnte ich heute mein Alveraniars-Szenario Purpurklaue (auf dem RatCon 2009 zum Besten gegeben) finalisieren. Die Texte sind nun für Satz und Layout an Ulisses gegangen.

Nahende Drachen vertreiben den Schwarzpelz

Was Carsten Moos vom F-Shop jüngst im Ulisses-Forum berichtete, stimmt: Der Kampagnenband Orkengold wird nicht wie von mir in optimistischer Unkenntnis behauptet noch in diesem Jahr erscheinen, wohl auch nicht Anfang 2010, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit an der Bruchstelle zwischen 1. und 2. Quartal. Dies hängt mit dem Produktplan von Ulisses zusammen, denn natürlich möchte der Verlag seine Produkte nicht einfach auf den Markt schmeißen, wann sie fertig sind. Da Daniel und ich kurz vor der Abgabe stehen, wird der Band aber auch genau dann erscheinen. Sobald ein genaues Datum feststeht, werde ich es natürlich kundtun.

Die Kampagne wird in etwa die Monate Peraine bis Rahja 1032 BF umfassen, wobei sie nur einen groben Zeitrahmen vorgibt und von der Datierung fixer Ereignisse absieht, um die nötige Freiheit zu ermöglichen. Die Publikation wird somit ein paar Monate nach der aventurischen Zeit erscheinen, was allerdings keine größeren Probleme aufwerfen sollte.

Ich habe aber gerade erfahren, dass sich mein Debütroman Der Kreis der Sechs (Leseprobe) nun wohl in der Auslieferung befinden soll, womit einem Erscheinen innerhalb der nächsten Tage nichts mehr im Wege steht.

Leseprobe zu »Der Kreis der Sechs«

Drachenschatten I: Der Kreis der SechsEs kann sich nur noch um Tage handeln, bis mein Debütroman vom Drucker zurückkehrt und sich auf den Weg in den Handel macht. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, habe ich einen Teaser zusammengestellt, der auf meine Lesung auf der diesjährigen RatCon in Dortmund beruht. Diese Leseprobe steht nun im Netz. Ich lade hiermit jeden ein, einen Blick zu riskieren, hoffe, neugierig auf das vollständige Werk machen zu können, und freue mich über jede Rückmeldung - in diesem Blog oder per Mail.

Der Roman erscheint bei FanPro, wird etwa 350 Seiten umfassen, 9,–€ kosten und kann unter der ISBN 3890641695 bestellt werden.

Link

Schön, wenn der Schreibtisch leerer wird

Die DrachenchronikAch, so langsam leert sich mein Schreibtisch. Es ist doch immer ein erhabenes Gefühl, wenn man Sachen zu einem Ende bringt. Gerade eben habe ich den Punkt für Hort der Erinnerung gesetzt, mein Abenteuer für die Drachenchronik, das sich im dritten Band der Kampagne befinden wird. Okay, die Arbeit ist noch nicht wirklich beenden: Jetzt lasse ich vertrauenswürdige Auge gegenlesen, dann gehen die Texte zur Kampagnenredaktion, anschließend in die Kommentierungsliste, zwischen durch immer mal wieder zu mir, ehe das Verlagslektorat an der Reihe ist. Aber: Der wichtigste Schritt ist vollbracht und die Grundlage zur Weiterarbeitung gegeben.

Ach ne, ist das schön!

Bestandsaufnahme, fern von Zuhause

Nun genieße ich schon den dritten Tag in absoluter Freiheit - Samstag endete ganz offiziell mein Vertrag mit dem Theater Oberhausen, jetzt gelte ich als ‘freischaffend’, ‘selbständig’ und was dergleichen mehr im künstlerischen Bereich als Synonym für ‘knapp bei Kasse’ verwendet wird. In den letzten Wochen habe ich schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es heißt, für sich selbst und seine Kunst verantwortlich zu sein - denn von einem wirklichen Urlaub will ich nicht sprechen. Den gönne ich mir erst jetzt, mit Besuchen bei ganz lieben Menschen in Verden, Hamburg und nun Berlin. In den Wochen davor - und deswegen ist es auch hier so ruhig gewesen - habe ich erst einmal versucht, ‘runterzukommen’, wie es so schön heißt. Was gar nicht so schwierig ist, wenn man nebenbei im bürokratischen Wulst der angehenden Selbständigkeit drinhängt. Ehrlich, hätte ich nicht schon gewusst, welche absurdes System der deutsche Verwaltungsapparat ist, spätestens jetzt wüsste ich es.

Mh, in meiner Biographie wären meine Abenteuer in dieser bizarren Welt sicherlich ein eigenes Kapitel wert …

Für alle Freunde des Rollenspiels und der seichten Literatur kann ich stolz berichten, dass mein erster Roman, Der Kreis der Sechs, abgegeben ist. Er war nicht nur schon im Lektorat, sondern wurde auch schon von mir überarbeitet, so dass er eigentlich noch diesen Monat in Druck gehen sollte; der September scheint mir damit als Veröffentlichungstermin sinnvoll. Um einen ersten Vorgeschmack zu geben, plane ich im Vorfeld auch eine kleine Lesung auf der RatCon Ende August.

Die DrachenchronikDarüberhinaus nähert sich auch mein Abenteuerbeitrag für die Drachenchronik seinem Ende. Alle, die aufgrund der vermeidbaren und ärgerlichen Fehler des ersten Bandes zurecht enttäuscht oder verärgert waren, möchte ich beruhigen - die Kritik wurde sehr genau gelesen und aufgenommen, da spreche ich nicht nur für mich. Wenn alles klappt, wie es sollte, werden diesen Monat die Texte für den dritten Band vollständig sein.

Auch der Kampagnenband Orkengold, den Daniel und ich betreuen, nähert sich seiner Vollendung und ich bin jetzt schon sehr stolz auf diese Arbeit - wir haben aber auch einfach ein phantastisches Ensemble guter Autoren zusammenbekommen. Apropos: Auf derRatCon wird kostenlos das Promo-Abenteuer Die Goldene Stadt verteilt werden, das im diesen Jahr beim Abenteuerwettbewerb Der Goldene Becher den zweiten Platz machte. Eine der Autoren ist Muna Bering, die auch fließig bei Orkengold mitschreibt.

Genug für diesen Moment, ich muss schließlich noch die Hauptstadt unsicher machen. Bald folgt mehr zum RatCon-Programm, zumindest, was ich da für Schandtaten plane.

Rote Hemden, Feen und anderes Flatterzeug

Vielleicht komme ich tatsächlich wieder dazu, regelmäßiger in diesen Blog zu schreiben. Das finde ich später heraus. Wichtig ist erst einmal: Kommendes Wochenende ist wieder FeenCon! Da habe ich schon viele Jahre meinen Spaß gehabt, letztes Jahr aber besonders, als Daniel und ich mit unserem DPA (Dual-Party-Adventure) Strom der Feinde (später veröffentlicht in der Anthologie Wetterleuchten) und zwei Dutzend Spielern an zwei Tagen ein wahres Rollenspielfest gefeiert haben. Mit dem Vorsatz, euch wieder so gut zu unterhalten - und der Hoffnung, im Gegenzug ebenso gut unterhalten zu werden - gibt es auch dieses Jahr wieder ein DPA von uns, dieses Mal ganz im Zeichen der Drachenchronik, deren ersten Band jüngst erschienen ist. Here we go …

Die DrachenchronikDer Titel des Abenteuers lautet Odem der Flammen (und wer ein fleißiger Con-Gänger ist und schon das eine oder andere Mal bei Daniel gespielt hat, darf nun munter spekulieren). Wie letztes Jahr teilt es sich in zwei Handlungsstränge, die gleichzeitig von zwei unterschiedlichen Heldengruppen angegangen werden und in einem gemeinsamen Finale münden. Das Abenteuer spielt im Finsterkamm (und den angrenzenden Land im Herzogtum Weiden und der Mark Greifenfurt) im Herbst des Jahres 1032 und richtet sich an Helden mittlerer Erfahrung.

Älteste Pfade (Spielleiter: Daniel Simon ‘Naclador’ Richter)

Seltsames geschieht in der mittnächtlichten Grafschaft Heldentrutz. Der Erste Ritter der Wacht spricht von Drachengezücht und einer verschwundenen Baronin. Dann erscheint ein Angroscho in Nordhag und pocht auf die Einhaltung des »Pakts von Eibe und Esse«, von dem keiner der Adligen etwas wissen will. Was geht vor im Finsterkamm? Und wer steckt dahinter? Es braucht mutige und entschlossene Recken, das herauszufinden - Euch!

Der Reif der Ahnen (Spielleiter: Michael ‘Simia’ Masberg)

Vor zwanzig Jahren verlor ein Greifenfurter Ritter ein altes Familienerbstück an die Schwarzpelze, die über das Land herfielen und es unterjochten. Nun weiß er es im Besitz von Bonderik, dem König der Finsterzwerge, der bereit ist, es für eine stolze Summe wieder herzugeben. Jahrelang hat der arme Ritter gespart, nun hat er die nötigen Dukaten zusammen – und benötigt eine Schar furchtloser Abenteurer, die die Hallen des finsteren Zwergenkönigs aufsuchen. Doch was ist dran an den Gerüchten, Bonderik sei dem Wahnsinn verfallen? Dass ein Schatten aus unheilvollen Tagen sich erhoben habe? Wer hat den Mut, dies herauszufinden?

Wie auch letztes Jahr gilt: Die teilnehmenden Spieler werden gemeinsam mit den Alveraniaren zuvor per Würfelwurf ermittelt. (Bitte auf Hinweisschilder und unbedingt auf die Anmeldezeiten achten! In der Regel findet die Anmeldung eine Stunde vor Beginn der Spielrunde statt.) Die Verteilung der Helden auf die jeweiligen Spielrunden erfolgt ausschließlich durch die Alveraniare. Zusammen angereiste Spieler haben keinerlei Anrecht darauf, gemeinsam in einer Gruppe zu spielen, da die Gruppen von den Alveraniaren so zusammengestellt werden, wie es die einzelnen Szenarien erfordern. Es ist unbedingt auf die Anfangszeiten zu achten: Wer fünf Minuten nach einer vereinbarten Zeit nicht am zugewiesenen Ort anwesend ist, verliert seinen Spielplatz. Wir bitten um Verständnis, dass diese Regelung wegen des großen Andrangs von Spielern rigoros umgesetzt wird.

Wer sich auf das Abenteuer einstimmen möchte, der sollte noch einmal den Aventurischen Boten 135 zu Hand nehmen und den Artikel auf Seite 3 im Ingame-Teil lesen.

Angesengter Bote

Die DrachenchronikDie Neugestaltung des Aventurischen Boten wirbelt einiges durcheinander. Nachdem bereits der zweite Teil des Walbirg-Szenario Der Schwanenflug der Weißen Prinzessin verschoben wurde, trifft nun auch das Drachenchronik-Prologszenario Die Erben des Goldenen Zeitalters von Franz Janson (das als Bindeglied zwischen meinen Romanen und der Kampagne fungiert) dieses Schicksal: Das Kurzabenteuer wird sich nun endgültig in Ausgabe 138 befinden. Diese Ausgabe wird damit (mit 8 von 40 Druckseiten) zu einem kleinen Drachenchronik-Spezial, denn sie enthält ebenfalls die Mini-Drakonia-Spielhilfe mit den Plätzen 4 bis 10 des Wettbewerbs.

Zur Einstimmung werden die Ausgaben 135 und 136 zudem bereits Teaserartikel enthalten.

Apropos Aventurischer Bote 135: Ich durfte bereits einen Einblick in das neue Layout erhalten und darf ein paar Befürchtungen zerstreuen. Obwohl ich sehr spektisch gewesen bin und die Covergestaltung nach wie vor nicht mag, macht das neue Innenleben doch tatsächlich einen schlanken Fuß. Auch die Trennung zwischen Ingame- und Outgame-Teil geht wunderbar auf, dazu kommen viele schicke Illustrationen, einige davon auch in Farbe!

Einziger Wermutstropfen: Auf die Urzeitkrebse werden wir auch in zukünftigen Ausgaben vergebens hoffen.

Erste Einblicke in den Kreis der Sechs

Die DrachenchronikUm mich mal ein wenig vom Schreiben abzulenken, aber dabei kein schlechtes Gewissen zu haben, möchte ich dem geneigten Leser einen kleinen Einblick in den Kreis der Sechs gewähren. Wie schon angedeutet, schreibe ich gerade an meinem ersten Roman, der - hätten es widrige Umstände nicht verhindert - auch schon vor zwei Wochen fertig gewesen wäre.

Der Kreis der Sechs, so der Titel des ersten von zwei Büchern des Zweiteilers Drachenschatten, wird bei FanPro erscheinen und in Aventurien spielen, der Spielwelt des Rollenspiels Das Schwarze Auge. Die Handlung ist locker mit der Drachenchronik verwoben, beides, Roman und Kampagne, kann man aber auch unabhängig voneinander genießen. Ich gebe mir auch Mühe, Lesern ohne viel Hintergrundwissen einen einfachen Zugang zu erlauben.

Für jene mit Hintergrundwissen will ich schon einmal ein paar Hinweise streuen:
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen. Da wäre die Haupthandlung, die in Kuslik des Jahres 1032 BF spielt, wenige Monate nach dem Ende des Computerspiels Drakensang. Die Heldin der Geschichte ist die junge Magierin Avesa Farfara, deren gut eingerichtetes Leben aus den Fugen gerät, als ein ihr nahestehender Mensch stirbt. Die Umstände des Todes sind so erschreckend wie geheimnisvoll, zumal scheint es Kräfte zu geben, die sie vertuschen wollen. Gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Stadtgardisten Horadan, und ihrem Jugendfreund, dem Dieb Dartan, macht sie sich auf die Suche nach den Hintergründen, die am Dimension gewinnen, als ein heiliges Artefakt der Hesinde-Kirche gestohlen wird und ein zwielichtiger Magier auf den Plan tritt.

Das ist aber nur ein Teil der Geschichte. Der andere ist 1009 BF angesiedelt und wird uns weit über Aventurien hinausführen. Er beginnt, als der almadanische Magier, Lebemann und Zyniker Killgorn von Punin den Auftrag erhält, einen Zirkel des Verhüllten Meisters Taphîrel ar’Ralahan zu infiltrieren, eines uralten Magiers, der in seinem Turm am Rande der Zivilisation einen Plan vorbereitet, der die Welt verändern kann - nur ob zum Besseren oder Schlechteren bleibt die Frage. Um dies zu beantworten, wird Killgorn Aventurien hinter sich lassen müssen - und vielleicht das Einzige opfern, was sein verbittertes Herz Linderung schenken könnte.

Es werden in beiden Büchern auch Figuren eine Rolle spielen, die man vielleicht vom Spieltisch kennt. Alles will ich natürlich nicht verraten, aber mit einer kleinen Auswahl an Namen neugierig machen: Neben dem genannten Taphîrel wären das Aleya Ambarethk, Kiranya von Kutaki, Robak von Punin und … Dexter Nemrod!

Zurück an die Arbeit … (Ja, ich bevorzuge Nachtschichten)

Die Drachenchronik naht

Die DrachenchronikJetzt ist es bald soweit: Satz und Layout für den ersten Band Drachenschatten nahezu abgeschlossen, womit er zeitnah in Druck gehen kann - und wenn die polnischen Drucker nicht wieder zu Scherzen aufgelegt sind, spricht nichts gegen ein Erscheinen um die Monatsgerne Juni/Juli - wie passend, dass Daniel und ich auf der FeenCon unser Prolog-DPA* anbieten werden.

*) Dual-Party-Adventure - wie das MPA in klein, aber nicht weniger episch

Enthüllt: Drakonias Geheimnisse (Teil III und Abschluss)

Die DrachenchronikIch bin mir sicher, dass zumindest drei Personen heute schon den einen oder anderen Blick auf meinem Blog geworfen haben. (Lieben Gruß an Aleksandar, Christoph und Markus!) Auch wenn ich euch gerne früher erlöst hätte, habe ich einfach nicht eher geschafft. Doch jetzt ist es soweit: Die ersten drei Plätze des Wettbewerbs werden enthüllt!

Euch dreien auch an dieser Stelle noch einmal die herzlichsten Glückwünsche, auch im Namen der Jury und der Drachenchronisten - und ein herzliches Willkommen im Reigen der Autoren der nächsten großen Abenteuerkampagne!

Bevor ihr euch endgültig zurücklehnen könnt, werdet ihr in den nächsten Tagen noch eine kommentierte Fassung eurer Mysterien erhalten, um den letzten Schliff zu tätigen. Mehr dazu in einer persönlichen Mail.

Auch wenn ich es wiederholt getan habe, bedanke ich mich auch jetzt noch einmal an allen Teilnehmern. Trotz aller Arbeit, die dieser Wettbewerb bereitet hat, hat er uns auch viel Freude bereitet und Das Schwarze Auge in seinem Jubiläumsjahr auch wieder ein Stück näher an seine Spieler gerückt. Zumindest wissen wir jetzt, was für (im positiven Sinn) abgefahrene Ideen ‘da draußen’ existieren - und dass es sich lohnt, ihnen häufiger mal zu lauschen.

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