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Archiv der Kategorie Orkengold

Das Orkengold wird ausgeschüttet

Orkengold CoverHeute hat Ulisses offiziell das Cover zum Kampagnenband Orkengold ins Netz gestellt. Und ich muss sagen, es ist echt schmuck geworden, was John Hodgson uns dort gezaubert hat. Ich kenne einen frühen Entwurf, aber reingezeichnet und coloriert macht es natürlich mehr her.

Und: Es gibt mit dem 18. März 2010 auch ein angestrebtes Veröffentlichungsdatum. Statt der üblichen 20,– € wird Orkengold jedoch 25,– € kosten. Das ist weder Willkür noch Ausbeutung: In diesem Kampagnenband ist schlichtweg mehr drin als im üblichen Hardcover: Eine ausführliche Einleitung, ein kurzes Präludium, fünf Abenteuer und umfassende Anhänge laden zum Abenteuer im Svellttal und Orkland ein.

Hier die harten Fakten:

  • Redaktion: Michael Masberg, Daniel Simon Richter
  • Autoren: Muna Bering, Fabian Flüss, Daniel Heßler, Uli Lindner, Michael Masberg, Elias Moussa, Daniel Simon Richter, Sebastian Thurau und Stefan Unteregger
  • Komplexität (Meister / Spieler): hoch / mittel
  • Erfahrung (Helden): erfahren
  • Anforderungen (Helden): Interaktion, Talenteinsatz, Kampf, Zauberei, Hintergrundwissen
  • Ort und Zeit: Svellttal und Orkland, Peraine bis Rahja 1032 BF

Nahende Drachen vertreiben den Schwarzpelz

Was Carsten Moos vom F-Shop jüngst im Ulisses-Forum berichtete, stimmt: Der Kampagnenband Orkengold wird nicht wie von mir in optimistischer Unkenntnis behauptet noch in diesem Jahr erscheinen, wohl auch nicht Anfang 2010, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit an der Bruchstelle zwischen 1. und 2. Quartal. Dies hängt mit dem Produktplan von Ulisses zusammen, denn natürlich möchte der Verlag seine Produkte nicht einfach auf den Markt schmeißen, wann sie fertig sind. Da Daniel und ich kurz vor der Abgabe stehen, wird der Band aber auch genau dann erscheinen. Sobald ein genaues Datum feststeht, werde ich es natürlich kundtun.

Die Kampagne wird in etwa die Monate Peraine bis Rahja 1032 BF umfassen, wobei sie nur einen groben Zeitrahmen vorgibt und von der Datierung fixer Ereignisse absieht, um die nötige Freiheit zu ermöglichen. Die Publikation wird somit ein paar Monate nach der aventurischen Zeit erscheinen, was allerdings keine größeren Probleme aufwerfen sollte.

Ich habe aber gerade erfahren, dass sich mein Debütroman Der Kreis der Sechs (Leseprobe) nun wohl in der Auslieferung befinden soll, womit einem Erscheinen innerhalb der nächsten Tage nichts mehr im Wege steht.

Dem Ork den Pelz putzen

In diesen Tagen befinden sich Daniel und ich in der Endphase des Kampagnenbandes Orkengold, den wir am Ende der Woche beim Verlag abgeben, damit er mit ein wenig Glück dieses Jahr noch erscheinen kann. Endphase bedeutet, dass wir uns noch einmal (und mehrfach) Abenteuer für Abenteuer vornehmen, Satz für Satz durchgehen und alles in einen Guss bringen.

Und wie ich die Abenteuer lese, bekomme ich gleich Lust darauf, sie zu spielen. Denn in ihnen stecken viele frische Ideen und ich bin mir sicher, dass diese auch andere zu begeistern verstehen. Tatsächlich scheint uns das Kunststück zu gelingen, trotz einer Kampagnenhandlung (die nun einmal das Eintreten bestimmter Ereignisse voraussetzt) eine möglichst offene Struktur zu schaffen, in der die Helden sich frei bewegen können. Das böse, böse Wort »Railroading« wird man diesem Band nicht als Stempel aufdrücken können. Denn anstelle eines vorgeschriebenen Weges setzen wir vielmehr auf dramaturgische Wegpunkte – doch wie diese erreicht werden, liegt bei den Helden. Um den Meister in einer solchen Situation nicht alleine zu lassen, haben sich unsere Autoren sehr intelligent überlegt, mit welchen Werkzeugen der Spielleiter auf die Entscheidungen der Helden reagieren kann – ein Scheitern miteingeschlossen.

Ganz nebenbei lüften die Helden noch drei Mysterien, die es in sich haben – zwei davon werden in Reich des Roten Mondes bereits umrissen, das dritte wird eine echte Überraschung sein. Es wird also auch episch, wenn auch nicht in einem Maß wie jüngst bei Donner & Sturm, so dass keine Helden der Weltenretter-Liga gefragt sind.

Genug geschwärmt, jedoch wird dem Ork wieder der Pelz geputzt!

Bestandsaufnahme, fern von Zuhause

Nun genieße ich schon den dritten Tag in absoluter Freiheit - Samstag endete ganz offiziell mein Vertrag mit dem Theater Oberhausen, jetzt gelte ich als ‘freischaffend’, ‘selbständig’ und was dergleichen mehr im künstlerischen Bereich als Synonym für ‘knapp bei Kasse’ verwendet wird. In den letzten Wochen habe ich schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es heißt, für sich selbst und seine Kunst verantwortlich zu sein - denn von einem wirklichen Urlaub will ich nicht sprechen. Den gönne ich mir erst jetzt, mit Besuchen bei ganz lieben Menschen in Verden, Hamburg und nun Berlin. In den Wochen davor - und deswegen ist es auch hier so ruhig gewesen - habe ich erst einmal versucht, ‘runterzukommen’, wie es so schön heißt. Was gar nicht so schwierig ist, wenn man nebenbei im bürokratischen Wulst der angehenden Selbständigkeit drinhängt. Ehrlich, hätte ich nicht schon gewusst, welche absurdes System der deutsche Verwaltungsapparat ist, spätestens jetzt wüsste ich es.

Mh, in meiner Biographie wären meine Abenteuer in dieser bizarren Welt sicherlich ein eigenes Kapitel wert …

Für alle Freunde des Rollenspiels und der seichten Literatur kann ich stolz berichten, dass mein erster Roman, Der Kreis der Sechs, abgegeben ist. Er war nicht nur schon im Lektorat, sondern wurde auch schon von mir überarbeitet, so dass er eigentlich noch diesen Monat in Druck gehen sollte; der September scheint mir damit als Veröffentlichungstermin sinnvoll. Um einen ersten Vorgeschmack zu geben, plane ich im Vorfeld auch eine kleine Lesung auf der RatCon Ende August.

Die DrachenchronikDarüberhinaus nähert sich auch mein Abenteuerbeitrag für die Drachenchronik seinem Ende. Alle, die aufgrund der vermeidbaren und ärgerlichen Fehler des ersten Bandes zurecht enttäuscht oder verärgert waren, möchte ich beruhigen - die Kritik wurde sehr genau gelesen und aufgenommen, da spreche ich nicht nur für mich. Wenn alles klappt, wie es sollte, werden diesen Monat die Texte für den dritten Band vollständig sein.

Auch der Kampagnenband Orkengold, den Daniel und ich betreuen, nähert sich seiner Vollendung und ich bin jetzt schon sehr stolz auf diese Arbeit - wir haben aber auch einfach ein phantastisches Ensemble guter Autoren zusammenbekommen. Apropos: Auf derRatCon wird kostenlos das Promo-Abenteuer Die Goldene Stadt verteilt werden, das im diesen Jahr beim Abenteuerwettbewerb Der Goldene Becher den zweiten Platz machte. Eine der Autoren ist Muna Bering, die auch fließig bei Orkengold mitschreibt.

Genug für diesen Moment, ich muss schließlich noch die Hauptstadt unsicher machen. Bald folgt mehr zum RatCon-Programm, zumindest, was ich da für Schandtaten plane.

Sternengoldsucher

Ich bin gerade etwas schlampig in der Führung dieses Blogs, was aber vor allem daran liegt, dass sich auf meinem Schreibtisch gerade die Arbeit stapelt. Zwar konnte ich dieses Wochenende ein wenig abarbeiten, aber irgendein Geist schob noch etwas nach.

Jüngst freute ich mich noch, dass Sternengold nicht Orkengold heißen wird, da muss ich jetzt verkündet, dass die Anthologie doch Orkengold heißen wird - denn dieser Name wurde nun schon gedruckt und zwar auf den Seiten der bald erscheinenden Regionalspielhilfe Reich des Roten Mondes. Jeder ist angehalten, an dieser Stelle eine Schweigeminute einzulegen.

Aber zu den Autoren kann ich schon etwas sagen und da haben Daniel und ich ganz groß abgreifen können: Uli Lindner, Elias Moussa, Sebastian Thurau, Stefan Unteregger, das Autoren-Duo Daniel Heßler und ‘Landesvogt’ Fabian Flüss sowie als ‘Frischling’ Muna Bering, die beim Goldenen Becher 2008 den 2. Platz belegt hat. In der Mailingsliste wird auch fleißig diskutiert und entwickelt, dass es eine helle Freude ist.

Schwarzpelze auf dem Vormarsch

Die letzten Tage durfte ich vor allem das Bett hüten, was nicht unbedingt eine heroische Aufgabe gewesen ist, denn weder wollte jemand mein Bett stehlen, noch ihm etwas Böses antun. So war ich aber immerhin in meiner proben- und vorstellungsfreien Zeit ausreichend beschäftigt und konnte keinen Blödsinn anstellen.

Bevor mich eine mir übel gesonnene Erkältung zum Betthirten erklärte, wurde das nächste Projekt für Das Schwarze Auge gestartet - oder besser: eines der nächstes Projekte, doch ich will ja nicht das ganze Pulver auf einmal verbrauchen. Noch dieses Quartal wird die Regionalspielhilfe Reich des Roten Mondes erscheinen, die sich dem Schwarzpelz (dem aventurischen Ork) und seinen Landen widmet. Wie es gute Tradition ist, soll dazu auch eine Abenteueranthologie erscheinen. Durch einige Wirrnisse vor allem beruflicher Natur hat sich der Start ein wenig verschoben, dafür werden wir mit Qualität und einem beeindruckenden Ensemble ausgewählter Autoren entschädigen.

Die Redaktion der Anthologie haben Daniel Simon Richter und ich übernehmen, das Konzept wurde gemeinsam mit Peter Diehn entwickelt. Ursprünglich sollte die Anthologie Orkengold heißen, da das aber zu sehr an “Katzengold” erinnernt, bevorzugen wir jetzt den Arbeitstitel Sternengold - und geben schon einmal einen kleinen Hinweis auf den Inhalt.

Anders als bei den üblichen Regionalanthologien gibt bei Sternengold von vorneherein einen festen Kampagnenrahmen, so dass dieser Band eher mit Anthologien wie Kreise der Verdammnis oder Von eigenen Gnaden zu vergleichen ist. Sprich: Die Abenteuer werden direkt vor dem Kampagnenhintergrund entwickelt und geschrieben, man kann sie optional aber auch davon losgelöst spielen, wofür jedes Abenteuer die nötigen Hinweise gibt. Zudem ist es unser Ziel, die Abenteuer möglichst offen zu halten und den Spielern die Möglichkeit zu geben, die Ereignisse tatsächlich zu beeinflussen. Vor allem soll die Kampagne gerade im Finale ergebnisoffen sein und somit zu einem individuellen Erlebnis werden.

Die Abenteuer werden die gesamte, facettenreiche Bandbreite der beschriebenen Region abdecken und sollen einen sehr klassischen Geist pflegen. Ein wenig back to the roots im Jubiläumsjahr 2009.

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